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Musikstadtfonds für Freie Musikszene in Hamburg

Hamburger Kulturbehörde schreibt Musikstadtfonds in Höhe von 1,1 Millionen aus. Zusätzliche Mittel sollen speziell die Freie Musikszene fördern

Um auch die freie Musikszene weiter auszubauen und ihr die Möglichkeit zur Weiterentwicklung zu geben, haben Hamburger Senat und Bürgerschaft im Zusammenhang mit der Finanzierung des Spielbetriebs der Elbphilharmonie zusätzliche Mittel in Höhe von 500.000 Euro pro Jahr bereitgestellt. Über deren Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury. Die Kulturbehörde startet jetzt mit der Ausschreibung des Musikstadtfonds.

Die Förderung im Detail

In der ersten Förderperiode (15. Oktober 2016 bis 31. Dezember 2017) sind insgesamt 1,1 Millionen Euro ausgeschrieben. Diese Summe beinhaltet die Musikstadtfonds von 2016 und 2017, sowie die schon bestehenden Mittel zur Förderung der E-Musik und des Jazz aus 2017. Ab 2018 werden dann jährlich insgesamt 600.000 Euro (500.000 Euro Musikstadtfonds und 100.000 Euro E-Musik- und Jazz-Förderung) ausgeschrieben.

„Die Musikstadt Hamburg braucht neben herausragenden musikalischen Leuchttürmen auch das kreative Fundament einer lebendigen und vielfältigen Musikszene. Mit dem Musikstadtfonds stellt die Stadt künftig zusätzlich eine halbe Million Euro pro Jahr zur Verfügung, mit der wir gerade diese bereichernde Vielfalt genreübergreifend noch besser fördern wollen“, so Staatsrat für Kultur Dr. Carsten Brosda.

Kooperationen und Internationalisierung

Mithilfe des Musikstadtfonds soll frei arbeitenden Klangkörpern, Musikschaffenden, Gruppen und Ensembles die Möglichkeit geboten werden, ihre Werke zu erarbeiten und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Insbesondere sollen künstlerisch hochwertige und programmatisch innovative Konzepte und Veranstaltungen gefördert werden, die Hamburgs Musikleben neue Impulse geben oder die Präsenz einzelner Musiksparten stärken und neue Kooperationen anregen.

Darüber hinaus seien besonders solche Projekte förderwürdig, die die Internationalisierung des Hamburger Musiklebens vertiefen oder das speziell auf Kinder und Jugendliche zugeschnittene musikalische Angebot stärken.
kk

Quelle und weitere Informationen:
Pressestelle der Kulturbehörde
www.hamburg.de

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