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Digitalmagazin Unified - © Unified

Medien und Verantwortung: Was Medienmacher und User denken

Neue Ausgabe des Digitalmagazins Unified der Standortinitiative nextMedia.Hamburg zu Content Accountability

Nicht nur in Hamburg wird über Medien und Glaubwürdigkeit diskutiert: Gerade in den sozialen Netzwerken wird deutschlandweit darüber gestritten, was „DIE“ Medien machen und was ihre Aufgaben sind. Da aber die Medienbranche zu vielschichtig für verallgemeinernde Antworten ist, hat nextMedia.Hamburg für die neue Ausgabe ihres Digitalmagazins Unified mit Experten der einzelnen Branchen gesprochen – aus Journalismus, Wissenschaft, Content Marketing und Fotografie.

Vorwurf der „Lügenpresse“ weit verbreitet

„Was wir im Moment sehr deutlich sehen, ist, dass sich der öffentliche Diskurs auf ganz massive Weise verändert“, meint Christian Stöcker, Professor für Digitale Kommunikation an der HAW Hamburg. „Es werden Diskussionen auf eine Art und Weise geführt, wie man sie früher nicht geführt hätte“, so Stöcker weiter. Deutlich wird dies etwa anhand der Diskussion rund um die „Lügenpresse“-Vorwürfe. Eine repräsentative Umfrage von Statista im Auftrag der Hamburger Initiative ergab dazu: 23 Prozent der Deutschen teilen den Vorwurf überhaupt nicht, dass Medien bewusst lügen würden. Allerdings: Immerhin 62 Prozent halten den Vorwurf des bewussten Lügens für teilweise richtig und 14 Prozent sind sogar fest davon überzeugt.

Transparenz immer wichtiger

Aber was bedeutet Glaubwürdigkeit und Verantwortung in anderen Medienbranchen, fernab des klassischen Journalismus? So müssen sich etwa auch Unternehmen in einer digitalisierten Welt immer stärker selbst darstellen – sei es über die eigene Website, Social-Media-Kanäle oder die Platzierung von Inhalten auf anderen Seiten. „Wenn man als Unternehmen ernst genommen werden möchte, müssen die im Internet gelieferten Informationen vollständig und richtig sein“, schreibt dazu Kerstin Timm, Head of Content Marketing und Blogger Relations bei der artaxo GmbH, in einem Gastbeitrag. Richtigkeit umfasse hierbei den Inhalt, aber auch Orthographie und Grammatik. „Darüber hinaus ist es unabdingbar, dass das Impressum und die Kontaktseite ohne Probleme zu finden sind. Nichts ist schlimmer, als ein Unternehmen, bei dem man sich fragt, wer eigentlich dahintersteckt.“

Redakteure und Bildexperten äußern sich

Außerdem kommen in Unified Annette Leiterer, Redaktionsleiterin des NDR-Medienmagazins ZAPP, und Steffen Burkhardt, Professor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg, zu Wort. Mit dem Fotografen Johannes Arlt, der seit 2015 Vorstandsmitglied von FREELENS, dem Berufsverband der Fotografen ist, äußert sich auch ein Bildexperte.
ak/ca

Quellen und weitere Informationen:
www.nextmedia-hamburg.de

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