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Bundesjugendballett - © www.mediaserver.hamburg.de / Christiane Gundlach

Kulturbehörde fördert 25 interkulturelle Projekte

Vom Begegnungsort für Geflüchtete bis zum Afrika Festival Hamburg – produktive Impulse für die gesamte Hamburger Kulturszene

Die Kulturbehörde unterstützt 25 Projekte aus der interkulturellen Kunstszene mit insgesamt 131.470 Euro. Mit weiteren Mitteln wird zudem das Festival KRASS / Youngstars auf Kampnagel sowie das Festival ‚eigenarten‘ gefördert, wie die Kulturbehörde am Dienstag mitteilte. „Die Kulturbehörde setzt einen Akzent darauf, gezielt Künstlerinnen und Künstler mit Migrationshintergrund zu fördern. Dadurch entstehen produktive Impulse für die gesamte Hamburger Kulturszene“, so Kulturstaatsrat Dr. Carsten Brosda. Auch Künstlerinnen und Künstler ohne Migrationshintergrund waren aufgerufen sich zu bewerben.

15.000 Euro für das 15. Afrika Festival Hamburg

Die höchste Fördersumme geht mit 18.600 Euro an den Hajusom e.V. Der Verein gibt jungen Geflüchteten im „Hajusom LAB“ die Möglichkeit gemeinsam mit erfahrenen Mitgliedern des Hajusom Ensembles zu tanzen, zu kochen und zu dichten. Der Alafia e.V. erhält für die Veranstaltung des 15. Afrika Festival Hamburg, das vom 25. bis 27. August 2017 in Hamburg stattfindet, eine Förderung in Höhe von 15.000 Euro. Unter anderem werden auch spartenübergreifende Festivals, wie „Selva“, ein Festival eines jungen iberoamerikanischen Komponisten in der Viktoria Kaserne, und die Formation**Now vom Lukulule e.V. im Oberhafen unterstützt.

Junge Projekte & etablierte Veranstaltungen

In Hamburg leben nicht erst seit dem vermehrten Zuzug Geflüchteter in den letzten zwei Jahren Menschen verschiedenster Kulturkreise zusammen. Die Kulturbehörde fördert deshalb seit Jahrzehnten gezielt Hamburger Künstlerinnen und Künstler mit Migrationshintergrund und schafft damit interkulturelle Begegnungsorte. 38 Anträge auf Förderung aus den Bereichen Musik, Regie, Schauspiel, Tanz und Festivals sind eingereicht worden, darunter waren Projekte junger aufstrebender Künstlerinnen und Künstler genauso wie bereits etablierte Veranstaltungen, zum Beispiel das Festival „eigenarten“.
ca

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de/pressearchiv

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