Hamburg-News-media-it-creative-industries-innovation-future-business
Kunsthalle - ©  Christian Spahrbier

MIXED: Kultur trifft Olympia

In der Ausstellung „MIXED: Kultur trifft Olympia“ präsentiert die Kunsthalle in der Galerie der Gegenwart Werke des Fotografen Jim Rakete

Seit Beginn der Olympischen Bewegung besteht der Grundgedanke des Dreiklangs von Sport, Bildung und Kultur – ein Anspruch, dem Hamburg bei seiner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele gerecht werden will. Die Hamburger Kunsthalle beteiligte sich von Beginn an intensiv an diesem Prozess.

Athleten an Kulturorten

In der Ausstellung „MIXED: Kultur trifft Olympia“ präsentiert die Kunsthalle in der Galerie der Gegenwart noch bis zum 29. November 2015 Werke des Fotografen Jim Rakete. Der renommierte Fotograf hat Olympioniken an Hamburger Kulturorten fotografiert. Mit dieser Ausstellung macht die Kunsthalle, die das Projekt gemeinsam mit der von Alexander Otto gegründeten Initiative „Feuer und Flamme“ initiierte, die enge Verknüpfung von Kultur und Sport sichtbar. Sie zeigt bereits heute ein Ziel der Leitlinien für eine Kulturolympiade: ein Kulturprogramm anlässlich der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024, das in der gesamten Stadt zu erleben sein wird.

Partizipation, Transparenz und Nachhaltigkeit sind Leitthemen des Kulturprogramms

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Durch die intensive Beteiligung und den Dialog mit Hamburgs Kunst- und Kulturschaffenden während der Entwicklung der Leitlinien für eine Kulturolympiade haben wir gezeigt, dass Kunst und Kultur eine gestaltende Rolle im weiteren Prozess einnehmen. Partizipation, Transparenz und Nachhaltigkeit sind die Leitlinien für ein zeitgemäßes Kulturprogramm für die Olympischen und Paralympischen Spiele, das sich in allen Bereichen der Spiele wiederfinden wird. Ich danke allen Beteiligten, die mit ihren Ideen und mit Initiativen wie der heute eröffneten Ausstellung mit Werken von Jim Rakete in der Kunsthalle, die Kulturolympiade mit Leben füllen.“

Viele Beziehungslinien zwischen Kultur und Sport

Dr. Stefan Brandt, Geschäftsführer der Hamburger Kunsthalle: „Es gibt viele Beziehungslinien zwischen Kultur und Sport, die teilweise bis zu den Olympischen Spielen der Antike reichen. Nahe sind sich beide Welten aber auch auf einer menschlichen Ebene: Künstlerinnen und Künstler sowie Sportlerinnen und Sportler leben ihre Leidenschaft mit absoluter Hingabe, Disziplin und Ausdauer. Beide eint die Bereitschaft, über Grenzen zu gehen – insbesondere über die eigenen. In diesem Sinne sind die spektakulären Fotos von Jim Rakete auch als Aufforderung zu verstehen, das Gemeinsame und Verbindende von Kultur und Sport zu entdecken.“

Kulturolympiade ergänzt die Spiele

Kultur soll eigenständiger, unverwechselbarer Bestandteil der Olympischen und Paralympischen Spiele werden. Bereits im Mai 2015 hatte Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler eine Ad Hoc-Gruppe mit Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen der Hamburger Kultur ins Leben gerufen, um mit ihnen einen Diskurs darüber zu initiieren, wie ein kreatives und vielfältiges Kulturprogramm für die Olympischen und Paralympischen Spiele aussehen kann. Im Rahmen dieses Prozesses wurden Leitlinien für eine Kulturolympiade entwickelt. Im September lud die Kulturbehörde zu einem „Fest der Ideen“, auf dem sechs Kulturprojekte ausgewählt wurden. Sie setzen sich inhaltlich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Olympischer und Paralympischer Spiele auseinander und werden noch in diesem Jahr realisiert.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/kulturbehoerde/kultur-olympia

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.