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Kreuzfahrtstandort Hamburg - Aida - © www.mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier"

Kreuzfahrtportal Dreamlines sammelt 14 Millionen Euro ein

30.000 Kreuzfahrten von mehr als 100 Reedereien bietet das Hamburger Startup an. Für die Gründer ist Kundennähe der Schlüssel zum Erfolg

Das Kreuzfahrtportal Dreamlines erhält in einer Finanzierungsrunde rund 14 Millionen Euro von bestehenden Kapitalgebern. Dies bestätigte das Unternehmen den Hamburg News am Mittwoch. Unter den Investoren sind demnach Hasso Plattner Ventures, Holtzbrinck Ventures, Dimaventures, Truventuro, Target Global und Altpoint. Um Reisen zu vermitteln, setzt Dreamlines Kreuzfahrtexperten ein, die ihre Kunden aus Niederlassungen in den jeweiligen Ländern beraten und betreuen. „Global denken und lokal agieren: So werden wir unsere Position in den bestehenden Märkten fortlaufend stärken und in Zukunft sicherlich noch weitere Märkte für unser Angebot erschließen“, so Geschäftsführer Felix Schneider.

30.000 Kreuzfahrten von mehr als 100 Reedereien

Das 2012 von Schneider gemeinsam mit Nils Regge in Hamburg gegründete Startup, über dessen Geschäftsmodell die Hamburg News bereits vor zwei Jahren berichteten, beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 350 Mitarbeiter in Deutschland, Australien, Frankreich, den Niederlanden, Italien, Russland und Brasilien. Das Portal bietet demnach über 30.000 Kreuzfahrten von mehr als 100 Reedereien an. Nach Recherchen von Gruenderszene.de konnte das Startup in vier Finanzierungsrunden rund 44 Millionen Euro einsammeln. Die Kreuzfahrtvermittlung ist ein umkämpfter Markt. Zu den größten Mitbewerbern von Dreamlines zählen e-Hoi und Mykreuzfahrt.

Mit dem neuen Investment wolle Dreamlines seine Wettbewerbsposition in Deutschland verbessern und global stärker wachsen, heißt es von Dr. Christian Saller, General Partner bei Holtzbrinck Ventures, zur aktuellen Finanzierungsrunde. Erst vor Kurzem hatte Dreamlines eine Partnerschaft mit der russischen Fluggesellschaft Aeroflot geschlossen, um gemeinsam Kreuzfahrten an Kunden der Fluggesellschaft zu vertreiben.

Kreuzfahrtstandort Hamburg

Für den Hauptsitz von Dreamlines ist Hamburg eine gute Wahl – denn hier hat das Unternehmen einen großen Kundenstamm in greifbarer Nähe. “Bezogen auf das Passagiervolumen, belegt Hamburg als Kreuzfahrtstandort bundesweit Platz eins vor Rostock und Kiel”, sagt der Geschäftsführer des Hamburg Cruise Center, Matthias Rieger, im Gespräch mit den Hamburg News. Im internationalen Vergleich sei Deutschland zudem der größte „Quellenmarkt“ hinter den USA. Abgesehen von den Amerikanern kommen also die meisten Kreuzfahrtreisenden aus Deutschland.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.dreamlines.de
www.holtzbrinck-ventures.com/portfolio
www.hp-ventures.com
www.altpointventures.com/portfolio

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