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© Hamburg Startups Gründerteam Jimdo Foto: Sina Gritzuhn

Jimdo holt Deutschen Gründerpreis nach Hamburg

„Wer eine Homepage braucht, kommt an Jimdo nicht vorbei“, urteilten die Experten des Deutschen Gründerpreises. Bereits mehr als 15 Millionen Webseiten mit Jimdo erstellt

Das Hamburger Startup Jimdo hat den Deutschen Gründerpreis 2015 in der Kategorie “Aufsteiger” gewonnen. Ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des Gründerteams, die einen praktischen Webseiten-Baukasten entwickelten. Erst in diesem Monat verkündete das Unternehmen, dass es eine Finanzierung von 25 Millionen Euro über Spectrum Equity erhalten hat.

„Wer eine Homepage braucht, kommt an Jimdo nicht vorbei“, urteilten die Experten des Deutschen Gründerpreises am Dienstag. “Auch ohne Design- und Programmierkenntnisse kann sich jeder mit Jimdo eine perfekte Website gestalten.” “Wir gratulieren dem gesamten Jimdo-Team aus ganzem Herzen! Hamburg feiert mit Euch!” twitterte Sina Gritzuhn von der Initiative Hamburg Startups.

Produkt und Teamarbeit

‚Wer hätte das gedacht? Vor ein paar Jahren auf dem Bauernhof angefangen und jetzt dieser Preis. Wir freuen uns wirklich sehr, vor allem, weil die Jury genau die beiden Komponenten honoriert hat, die für uns so entscheidend sind: Die einfache Möglichkeit, mit Jimdo eine Webseite zu erstellen, und die Art und Weise, wie wir das Unternehmen zusammen mit unserem Team aufbauen‘, zitiert Hamburg Startups Matthias Henze, den Gründer von Jimdo.

Mehr als 15 Millionen Webseiten mit Jimdo erstellt

Das Hamburger Startup bietet einen Web-basierten Baukasten zur Erstellung von Internetseiten. Seit der Gründung in 2007 wurden nach Unternehmensangaben weltweit mehr als 15 Millionen Webseiten mit Jimdo erstellt. Heute zählt das Unternehmen mit ihrem Produkt in neun Sprachversionen und Niederlassungen in Hamburg, San Francisco und Tokio zu den Marktführern der Branche.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.deutscher-gruenderpreis.de/preistraeger/2015/jimdo/
www.jimdo.de
www.hamburg-startups.net
Einen weiteren Bericht über Jimdo in den Hamburg News finden Sie hier.

Nach dem Frühstück ins Bett - die Gründergeschichte vom Jimdo

Schon als Schüler programmierten Fridtjof Detzner (32) und Christian Springub (33) Websites und betrieben eine kleine Internetagentur. „Unsere Eltern mussten das Gewerbe anmelden weil wir noch minderjährig waren.“ Die komplizierte Eingabe von ewig langem Programmcode nervte die Jugendlichen. „Wir wollten beim Editieren sofort sehen, wie es hinterher aussieht.“ Was heute selbstverständlich ist, war damals revolutionär.

Nach dem Abi zogen die Freunde für eineinhalb Jahre auf den Bauernhof von Fridtjof Detzners Eltern, um die Urversion des Homepagebaukastens zu entwickeln. „Wir haben die Nächte durchgearbeitet, mit meiner Mutter gefrühstückt und sind anschließend ins Bett gegangen.“ Geplant war das neuartige Tool nur als Zusatzangebot für die Kunden der Agentur, in die inzwischen auch Matthias Henze (37) eingestiegen war. „Dann haben wir gemerkt, dass die Software unser eigentliches Produkt ist.“ Das Team gab die erfolgreiche Agentur auf und gründete 2007 Jimdo. Der ständig weiterentwickelte Baukasten wird in neun Sprachen angeboten, es gibt Standorte in Tokio und San Francisco. Die Basisversion ist gratis, Profivarianten kosten fünf bzw. 15 Euro.
(Quelle: Deutscher Gründerpreis)

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