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Aladdin - © Stage Entertainment

Höhepunkte des Kulturjahres 2016

Konzerte und Shows, Clubs und Bars - eine Auswahl der kulturellen Highlights der Hansestadt in diesem Jahr

Das sechsstöckige Klubhaus St. Pauli ist der neue Unterhaltungstempel auf der Reeperbahn. Einmalig ist sowohl die riesige Medienfassade, die den Spielbudenplatz bei Nacht in ein buntes Lichtermeer taucht, als auch die Newcomer-Bühne im „Schmidtchen“. Dort erspielen sich die Comedy-Stars von morgen ihr Publikum.

Kunsthalle ganz neu

Große Wiedereröffnung der Kunsthalle Ende April: Alle Gebäudeteile werden dann einen einzigen Museumskomplex bilden – samt zentralen Eingangsportal mit großzügigen Foyer. Zu den ersten Ausstellungen zählt die Retrospektive zum dänischen Maler Christoffer Wilhelm Eckersberg vom 11. Februar bis 16. Mai. Vom 21. April bis 22. Mai bieten die großen Musikinstitutionen, Orchester, Konzertveranstalter und Clubs wieder ein einmaliges Programm. Ein Höhepunkt des Internationalen Musikfestes sind die „Elbphilharmonie-Konzerte“ vor der Eröffnung des neuen Wahrzeichens und Bachs Matthäus-Passion mit Stardirigent Kent Nagano.

In den Deichtorhallen wird es laut

In der Staatsoper Hamburg leitet der neue Generalmusikdirektor das Orchester bei Debussys Oper „Pelléas et Mélisande“ (6. Januar). Weitere Höhepunkte sind die Premiere von „Stilles Meer“ von Toshio Hosokawa und das neue Programm der Opera stabile, dem Staatsoper-Laboratorium für neue Musiktheaterformen. Hinter der Stahlglasarchitektur der Deichtorhallen wird es laut: „Volume. Kunst und Musik seit 1975“ zeigt die enge Verbindung von Kunst und Musik in der Popkultur. Die Ausstellung zeigt Werke und Multimedia-Installationen von rund 30 Künstlern, darunter Nick Cave, Daniel Richter, Bob Dylan oder Laurie Anderson (bis 16. Mai). Hamburgs zwei Vorzeigebühnen brodeln: Im Thalia Theater tritt Shooting-Star Sven Schelker in der „Dreigroschenoper“ auf.

Hamburger Köpfe aus fünf Jahrhunderten

Für viel Beifall sorgen auch die Zola-Reihe „Trilogie meiner Familie“ von Luk Perceval und Franz Kafkas „Das Schloss“. Im neobarocken Deutschen Schauspielhaus feiern am 6. Februar „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq und am 5. März „Die disparate Stadt“ von Schorsch Kamerun Premiere – zwei von ins- gesamt 16 Erstaufführungen 2016. Das Hamburg Museum nimmt die Stadtgeschichte von der Gründung bis heute unter die Lupe. In „Hamburg ins Gesicht geschaut“ (noch bis zum 6. März) werden Hunderte Hamburger Köpfe aus fünf Jahrhunderten vorgestellt: vom Hafenarbeiter bis zur Volksschauspielerin Heidi Kabel.
kl/kk

Quelle und weitere Informationen:
Tourismus Report Ausgabe 4/2015
www.hamburg-tourismus.de

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