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Frau mit VR-Brille - © David Goltz

Hier gibts Hilfe beim Umgang mit der digitalen Revolution

Die Digitalisierung wird für viele Branchen zu einer Frage des wirtschaftlichen Überlebens. Hamburger Hochschulen bieten Lösungen

Der digitale Wandel wird kommen und er ist tiefgreifend, erklären Experten übereinstimmend. „Mit der Digitalisierung vollzieht sich der Übergang von der industriellen Welt in die digitale Zukunft, und zwar schnell, umfassend und disruptiv. Jede passive und defensive Abwehrhaltung bedeutet einen Verlust an Entwicklungszeit und setzt die Zukunftsfähigkeit aufs Spiel“, betonte Professor Henning Vöpel im August in einer Publikation des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI).

Um diese Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten, ist die HSBA – die Hochschule der Hamburger Wirtschaft – nun mit der ´Digital Toolbox` an den Start gegangen, einem Seminarangebot das sich mit sechs verschiedenen Profilen an Gründer und Geschäftsführer, Freaks und Techies, Experten und Neueinsteiger sowie natürlich an die Studenten und Alumni der HSBA richtet. „Indem sich das Programm an alle Akteure unserer zunehmend digitalisierten Gesellschaft richtet, ergibt sich eine attraktive Mischung, die neue Blickwinkel und neues Denken unterstützt“, betont Dr. Uve Samuels, Geschäftsführer der HSBA. Zudem ermögliche das modulare System der Digital Toolbox, Lösungsansätze für ganz individuelle Problemstellungen zu generieren.

HSBA Digital Innovation LAB

Schon im vergangenen Jahr hat die HSBA mit der Eröffnung des „HSBA Digital Innovation LAB“ (DI-Lab) einen Schritt zur aktiven Gestaltung des digitalen Wandels getan. Das DI-Lab versteht sich als Spin-In Center für neue Geschäftsmodelle und will Unternehmen dabei unterstützen, die Herausforderungen eines innovationsgetriebenen Wettbewerbs zu meistern. Im DI-Lab können neue Technologien wie 3D-Druck, Virtual Reality oder Robotics ausprobiert und mit Unterstützung durch HSBA-Professoren und Mentoren innovative Ideen bis hin zum Prototypen-Testing vorangetrieben werden.

Potenzial von Big Data, KI und Design Thinking erkennen und nutzen

Mit der Digital Toolbox geht die HSBA nun ihren Weg konsequent weiter, das große Potenzial zu betonen, das sich durch Big Data, künstliche Intelligenz (KI) und Design Thinking ergibt und so den Know-how-Transfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft voranzutreiben. Erste einführende Ringvorlesungen im Rahmen der Digital Toolbox finden am 13. Dezember 2017 sowie am 24. Januar 2018 statt. Zu den sechs neuen Profilen mit vertiefendem Seminarangebot, gehören etwa „INTRAPRENEUR“ mit Inhalten wie Lean Start-Up oder agiles Management, „Digital Strategy“ mit Fokus auf die große Vielzahl von Treibern des Wandels, oder die Thematisierung von zeitgemäßen Kommunikationsformen angesichts einer zunehmend digitalen und sozialen Medienumgebung im Profil „Communication“.

Marken-Souveränität: Taktiken gegen den digitalen Kontrollverlust

Mit zeitgemäßer Kommunikation beschäftigt sich auch ein neues Seminar-Angebot der Hamburg Media School (HMS): „Marken-Souveränität: Taktiken gegen den digitalen Kontrollverlust.“ Tatsächlich erleiden Unternehmen angesichts einer zunehmenden Eigen-Inszenierung der Nutzer in sozialen Medien einen Kontrollverlust ihrer Marken-Präsenz. „Auf diese Weise werden große Marken im Netz immer mehr zu Statisten statt zu Protagonisten“, weiß Ulrike Dobelstein-Lüthe, Leiterin Bereich Weiterbildung an der HMS. In dem fünf-stündigen Seminar am 30. November werden neue Strategien und Taktiken angesichts von Shitstorms, Markenhijacks und Brand Safety behandelt. Referent ist Gerald Hensel, erfahrener Werber und Digitalstratege und Leiter für digitale Führung und Marken-Souveränität bei „Leadership Agency PLOT“.

Die Notwendigkeit Marken zu schützen, betont auch Dr. Nikolas Hill, der das Seminar zusammen mit Hensel entwickelt hat: „Nie war es einfacher, Marken und dahinterliegende Geschäftsmodelle anzugreifen. Deshalb ist es in Zeiten der digitalen Revolution für Unternehmen und Organisationen wichtig, sich gegen den digitalen Kontrollverlust zu wappnen, die Souveränität über die eigene Marke zu bewahren und sie im Sinne einer Brand-Safety-Strategie zu schützen.“ Der ehemalige Staatsrat der Behörde für Justiz und Gleichstellung ist heute Geschäftsführer der Leadership Agency PLOT.
ys/kk

Quelle und weitere Informationen unter:
www.hsba.de/digital-toolbox
www.hsba.de/di-lab
www.hamburgmediaschool.com/marken-souveraenitaet

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