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Pokemon Go - © Dominik Böcker

Pokémon Go erobert Deutschland

Auch Hamburg ist im Pokémon-App Fieber. Medien überschlagen sich mit Berichten; Mitarbeiter laufen Ungeheuer jagend mit dem Handy durchs Büro

Menschen laufen mit gesenktem Kopf und gezücktem Smartphone suchend durchs Büro, Kinder sind für nichts anderes mehr zu begeistern, Medien überschlagen sich mit Berichten über den “Pokémon Go Hype”. Keine Frage: Kleine skurrile Ungeheuer erobern Deutschland, da macht auch die Trendstadt Hamburg keine Ausnahme.

“Spieler laufen durchs Krankenhaus und auf Bahngleise” schreibt der Spiegel, ein anderer Bericht nennt “fünf Orte, an denen sie nicht Pokémon Go spielen sollten.” Was war geschehen? Seit heute (Mittwochmorgen) ist die App auch in Deutschland für iPhone und Android-Geräte offiziell erhältlich. Nach Medienberichten sind nicht nur die Aktien des Herstellers Nintendo gestiegen, es nutzen demnach auch bereits täglich mehr Menschen das Spiel als den Kurznachrichtendienst Twitter.

Und so wird gespielt

Mit Pokémon GO kann der Spieler in seiner eigenen realen Welt nach Pokémon suchen. Pokémon GO basiert auf der „Real World Gaming“-Plattform von Niantic und verwendet Informationen zum aktuellen Standort der Anwender, um Spieler dazu zu ermutigen, überall in der echten Welt auf die Suche nach Pokémon zu gehen. Mit Pokémon Go durchsuchen Spieler die Welt nach mehr als 100 verschiedenen Pokémon, die sie einfangen können.

“Mach dich auf, um draußen wilde Pokémon zu finden und zu fangen. Erforsche Stadt und Land in deiner Umgebung und weltweit, um dir so viele Pokémon wie möglich zu schnappen. Dein Smartphone hilft dir dabei, indem es vibriert, wenn sich ein Pokémon in deiner Nähe befindet. Sobald du auf ein Pokémon triffst, nimm es mit dem Touchscreen deines Smartphones ins Visier und wirf einen Pokéball, um es einzufangen. Pass auf, dass es nicht wegläuft!”, instruiert der Hersteller.

Bedenken

Wie bei jedem Trend und jedem Hype sind auch beim Pokémon-Game die Kritiker nicht weit. So wird moniert, die Spieler nähmen bisweilen die virtuelle Welt realer als die Wirklichkeit. Die Suche nach den knuffigen kleinen Monstern mache selbst an Orten wie Gedenkstätten nicht Halt. Manche Eltern Pokémon-verliebter Kinder hingegen sehen die Sache ganz pragmatisch. Eine Mutter: “Dann bewegen sich die Kids wenigstens, statt nur auf dem Sofa abzuhängen.”
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.pokemon.com

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