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Haspa-Vorstand Jürgen Marquardt (links) präsentiert den neuen Nachbarschaftsservice "kiekmo" zusammen mit den Projektleitern Sarah Teich und Jochen Friedrich  - © Haspa

Haspa startet Nachbarschaftsservice „kiekmo“

Erste Schließfächer stehen in den Stadtteilen Ottensen und Eimsbüttel. Schon bald könnte der Service in ganz Hamburg verfügbar sein

Die Hamburger Sparkasse (Haspa) präsentiert ihren neuen Nachbarschaftsservice. „kiekmo“ soll Nachrichten und Geschichten aus dem Stadtteil mit einem innovativen Schließfachsystem für Anwohner kombinieren. Die kiekmo-Schließfächer sind rund um die Uhr zugänglich und werden per Smartphone-App reserviert, geöffnet und geschlossen. Der Öffnungscode kann mobil mit anderen geteilt werden. Dadurch sollen sich vielfältige neue Nutzungsoptionen ergeben. „Mit kiekmo wollen wir einen Beitrag für eine aktive Nachbarschaftskultur in Hamburg leisten“, erläutert Haspa-Marketingleiterin Maren Ullrich.

Gegenstände zwischenlagern oder tauschen

Die kiekmo-Schließfächer seien eine Innovation für die städtische Infrastruktur, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Haspa. Wie Stadträder und Mietwagen folgten sie der Idee einer Sharing Economy. Gegenstände sollen unkompliziert und flexibel zwischengelagert, getauscht oder übergeben werden können. In den Pilotstadtteilen Ottensen und Eimsbüttel stehen zunächst an neun Standorten rund 100 Fächer unterschiedlicher Größe zur Verfügung. Wenn das Angebot gut angenommen wird, soll kiekmo 2018 in ganz Hamburg zur Verfügung stehen.

Eimsbüttler Nachrichten und Szene Hamburg als Medienpartner

Die kiekmo-App steuert nicht nur die Schließfächer. Sie soll täglich Wissenswertes und Geschichten aus der Nachbarschaft, Ereignisse und Events im Stadtteil liefern. Die Beiträge von kiekmo-Redakteuren sollen ebenso wie ausgewählten Stadtteil-Nachrichten von Medienpartnern wie den Eimsbüttler Nachrichten oder der Szene Hamburg einfließen. Alle Inhalte lassen sich liken, teilen und kommentieren. In einer Ausbaustufe soll daraus ein digitales „Schwarzes Brett“ entstehen, mit dem sich die Anwohner noch besser vernetzen können.
ca

Quellen und weitere Informationen:
www.haspa.de/presse
www.kiekmo.hamburg

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