Hamburg-News-media-it-creative-industries-innovation-future-business
Gründer der Lemonaid Beverages GmbH - Jakob Berndt, Paul Bethke, Felix Langguth  - © Bärbel Schmidt

Hamburger Startup Lemonaid: Mit fairer Limo zum Erfolg

Die Bio-Limonade des Gründertrios kommt an. Dafür wurde der "Saftladen aus St. Pauli" jetzt mit dem Deutschen Gründerpreis 2016 ausgezeichnet

Was im Jahr 2009 als Projekt am heimischen Küchentisch begann, ist heute nicht mehr aus den Regalen von über 3.000 ausgewählten Gastronomien und Szene-Outlets wegzudenken: die bunten Limonaden und Eisteesorten Lemonaid und Charitea. Für ihr beeindruckendes Geschäftswachstum nahm das Gründertrio der Lemonaid Beverages GmbH jetzt den Gründerpreis 2016 in der Kategorie „Aufsteiger“ entgegen.

5 Cent pro Flasche werden gespendet

Die Idee für LemonAid kam dem Volkswirt Paul Bethke nach einem Einsatz als Entwicklungshelfer. Gemeinsam mit dem Kommunikationsstrategen Jakob Berndt und Unternehmensberater Felix Langguth suchte er nach einer neuen Möglichkeit etwas zu bewegen. Das Ergebnis waren Limonaden und Eistees, die aus biologischen und fair gehandelten Zutaten bestehen. Von jeder verkauften Flasche werden fünf Cent für Hilfsprojekte in den Erzeugerländern gespendet. Anfangs lieferten die Gründer jede Kiste ihrer Limos persönlich aus, heute beschäftigt das Hamburger Unternehmen 55 Mitarbeiter.

Lemonaid folgt auf Jimdo

Für ihr Engagement und ihren Geschäftssinn nahmen Bethke, Berndt und Langguth am 5. Juli den Deutschen Gründerpreis in Berlin entgegen. Die Getränkeerfinder setzten sich mit ihrem “Saftladen aus St. Pauli”, wie sie sich selbst nennen, gegen den ebenfalls in Hamburg ansässigen Hardwarehersteller Roccat und das Berliner Medizintechnikunternehmen Scopis durch. Mitgereist war eine Delegation der Hamburger Sparkasse (Haspa), die die Gründung von Lemonaid finanzierte und das Wachstum des Unternehmens bis heute begleitet. Schon 2015 hatte ein Hamburger Unternehmen, der Webseiten-Baukasten-Anbieter Jimdo, den Gründerpreis in der Kategorie “Aufsteiger” erhalten.

Zum Gründerpreis

In den weiteren Wettbewerbskategorien “Startups, “Sonderpreis”, “Schüler” und “Lebenswerk” wurden die Sensorsysteme des Würzburger Start-ups iNDTact, die Online-Universität für Flüchtlinge der Berliner Kiron Open Higher Education gGmbH, das innovative Düngekorn des Schüler-Teams Graintech aus Würselen bei Aachen sowie das Lebenswerk des Freizeitparkgründers Roland Mack aus Freiburg ausgezeichnet. Der Deutsche Gründerpreis wird jedes Jahr vom Magazin stern, dem ZDF, Porsche und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband vergeben.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.lemon-aid.de
www.deutscher-gruenderpreis.de

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.