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Das neue vergrößerte Teilnehmerfeld (Batch 5) des next media accelerator - © Tamin Tanot / Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburger Medien-Accelerator mit größerem Fonds gestartet

Erstmals nehmen acht mediennahe Startups an dem sechsmonatigen Intensivprogramm des next media accelerator teil. Weitere Investoren werden gesucht

Der next media accelerator (nma) hat für seinen neuen Durchgang das Teilnehmerfeld deutlich vergrößert. Bis zu zehn internationale Startups können jetzt beim sechsmonatigen Intensivprogramm in Hamburg mit dabei sein. Die ausgewählten Gründer-Teams erhalten bis zu 50.000 Euro Investition sowie eine gezielte Förderung durch Mentoren aus der Medien- und Technologiebranche. “Mit unserem erweiterten neuen Fonds nma 2 nutzen wir die Chance, noch mehr starke Medien-Startups aus Europa und Israel in unser Programm zu holen. Auf die Teams warten jetzt im Gegenzug über 20 namhafte Unternehmen aus dem Medien- und Werbesektor”, sagt Nico Lumma, Managing Partner des nma. Das Accelerator-Programm für mediennahe Startups wurde von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) initiiert.

Freelancer-Aufträge besser organisieren

Unter den acht Teilnehmern der fünften „Batch“ ist die Social-Media-App Cutnut, die von einem deutsch-schwedischen Gründer-Team entwickelt wurde und das gemeinsame Erstellen und Bearbeiten von Videos ermöglicht. Mit iBot aus Island soll bald jeder Betreiber eines Online-Shops seinen eigenen Chatbot für den Kontakt mit seinen Kunden nutzen können. asap.industries aus Deutschland wollen mit ihrer Plattform Unternehmen dabei helfen, Freelancer-Aufträge besser zu organisieren. Das österreichische Startup RAWR will mit verschiedenen Widgets das User Engagement auf Publisher-Seiten steigern.

Online-Recherche-Tool verifiziert Eilmeldungen

Die Anwendung des Startups Smob soll Firmen, Influencern und einfachen Usern ermöglichen, gemeinsamen Content zu produzieren. Aus Österreich und der Schweiz kommt der Shopping-Assistent Toby. Die mitlernende App soll die Nutzer Einkaufslisten führen und teilen lassen. Mit der Plattform 23° will ein Gründer-Team aus Österreich das Finden und Nutzen von Daten für Publisher erleichtern. Das Online-Recherche-Tool Breaker aus den USA soll Journalisten mit dem Sammeln und Verifizieren von Eilmeldungen bei der Arbeit unterstützen.

Nationale und internationale Investoren gesucht

Noch bis Ende 2017 besteht für interessierte Investoren die Möglichkeit, sich am zweiten Fonds des next media accelerators zu beteiligen. “Wir sind offen für nationale und internationale Unternehmen aus den Bereichen Medien, Werbung, Technologie und Dienstleistung, die mindestens 200.000 und maximal eine Million Euro investieren wollen”, erläutert Bodo Kräter, Managing Partner der Unternehmensberatung Skillnet und verantwortlich für das Fundraising. Die Partner erhielten im Rahmen des nma-Auswahlprozesses Zugriff auf die umfassenden Bewerbungsunterlagen von hunderten von mediennahen Startups aus ganz Europa und seien an den vom nma unterstützten Teams direkt beteiligt.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.presseportal.de
www.nma.vc

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