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© David Goltz

Hamburger Informatikplattform “ahoi.digital” gestartet

Plattform startet mit vier ersten Forschungsprojekten. Dazu gehören beispielsweise Experimente mit Service-Robotern

Im Rahmen der Hamburger Informatikplattform “ahoi.digital” fördert die Wissenschaftsbehörde vier hochschulübergreifende Forschungsprojekte mit jeweils 625.000 Euro. Die Laufzeit beträgt bis zu drei Jahre, beginnend ab 1. Januar 2018. Voraussetzung für eine Förderung war die Bildung übergreifender Forschungsverbünde unter der Federführung der Universität Hamburg, TU Hamburg oder HAW Hamburg.

Bürgerbeteiligung auf dem Weg in die digitalisierte Stadt

Das Forschungsprojekt „Smart Networks for Citizen Participation (SANE)“ der Universität Hamburg in Kooperation mit der HAW Hamburg hat das Ziel, die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Institutionen in die Entwicklung der digitalen Stadt mit einzubeziehen. In einem offenen Informationsraum können Interessierte verschiedene Daten bereitstellen, verbreiten, analysieren und nutzen.

Mit dem Forschungsprojekt „SmartOpenHamburg – Ein multi-modales Entscheidungsunterstützungssystem für die Metropolregion Hamburg“ will die HAW Hamburg in Kooperation mit der Universität Hamburg ein Werkzeug zur Entscheidungsunterstützung für eine große Zahl von Anwendungsbereichen schaffen.

Viele städtische Bereiche stellen enorme Herausforderungen an beispielsweise politische Entscheider. SmartOpenHamburg kann hierbei die Fusion von sogenannten OpenData-Quellen und Bemühungen um eine grafische Aufarbeitung der entsprechenden Daten auf Basis aktueller stadtgeographischer Fragestellungen ermöglichen.

Maschinen sollen den Menschen unterstützen

Im Rahmen des Projektes „Adaptive crossmodale Sensordatenerfassung“ beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg und der TU Hamburg mit adaptiver Sensordatenerfassung und –verarbeitung. Autonome Systeme, zum Beispiel Serviceroboter und medizinische Geräte, sollen so in der Lage sein, auch in komplexen Situationen zu agieren und optimale Entscheidungen zu treffen.

In dem Projekt „Forum 4.0: maschinelle Analyse, Aggregation und Visualisierung von Nutzerkommentaren“ entwickeln Forscherinnen und Forscher der Universität Hamburg gemeinsam mit der HAW Hamburg neue Verfahren, um mehr Potenziale von Nutzerkommentaren realisieren zu können.
bkr

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/presse

Über „ahoi.digital“

Die Universität Hamburg, TU Hamburg, HAW Hamburg, HafenCity Universität Hamburg und Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung haben „ahoi.digital“ als Gemeinschaftsprojekt Anfang 2017 aufgebaut.

Die Plattform basiert auf den drei Säulen „Bildung“, „Forschung“ und „Transfer“. Sie dient dabei als Katalysator, indem sie Bildung und Forschung stärkt und als Kompetenzzentrum und Netzwerk Impulse für Gründungen und Innovation gibt. Zudem soll sie die Kooperationen mit städtischen Clustern stärken und die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ausbauen.

Inhaltlich legt das Konzept von „ahoi.digital“ den Fokus auf vier Kernthemen der Informatik: „Cross-Modal Learning“, „Cyber-physikalische Systeme (CPS) und Smarte Systeme“, „Information Governance Technologies“ und „Data Science“.
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