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Kajnok-Gründerin Sonja Zuber in DHDL - © MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Hamburger Gründerin erfolgreich mit Super-Nudel bei den "Löwen"

Gleich drei Löwen bissen an und boten Sonja Zuber in der VOX-Show ein Investment an. Diese hatte die Qual der Wahl. Dann kam die Überraschung

Die Supernudel „kajnok“ verspricht kein Fett und keinen Zucker zu enthalten, glutenfrei und vegan zu sein, nur acht Kalorien pro 100 Gramm und damit weniger als eine Apfelspalte zu haben. Diesen oder einen ähnlichen Satz wollte die Hamburger Gründerin eigentlich sagen, doch in der Vox-Show “Höhle der Löwen” angekommen, verschlug es der 37-Jährigen vor Aufregung sekundenlang die Sprache. Erst als Juror Frank Thelen sie aufmunternd in die Arme nahm, ging es für Sonja Zuber um so erfolgreicher weiter. Gleich drei Löwen boten der Hamburgerin schließlich ein Investment an.

Nach dem Auftritt bei DHDL kam doch alles ganz anders

Den Löwen bot die Unternehmerin für 200.000 Euro 10 Prozent ihrer Firmenanteile an. Das Studio verließ Zuber schließlich sogar zunächst mit einem Deal in Höhe von 400.000 Euro – allerdings für 26 Prozent der Anteile. “Gastlöwe” Georg Kofler machte den Deal. Auch die beiden Investoren Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel hatten um den Deal gekämpft. “Super Sache, tolle Frau”, lobten die Juroren den Auftritt der Gründerin. Diese strahlte: mit so viel Zuspruch hatte sie nun offenbar doch nicht gerechnet.

Doch dann die Überraschung: Wie das Hamburger Abendblatt und die Gründerszene am Mittwoch schreiben, soll der Deal dann doch nicht zustande gekommen sein. Zwei Monate und einige Treffen mit Vertretern von Koflers Glow Media Group später sei klar gewesen, dass aus dem Deal nichts wurde. Zuber habe abgesagt. “Es ist mir sehr schwergefallen, aber man muss bei seinen Werten bleiben. Die Unternehmenskultur passte nur bedingt zusammen”, zitiert das Abendblatt die Gründerin. Die Entscheidung sei einvernehmlich gewesen, so Kofler.

Einsatz bei den “Löwen” hat trotzdem geholfen

„Die Synergien waren doch nicht so, wie in der Sendung erwartet – auf jeden Fall nicht groß genug, um dem Investor Anteile meiner Firma zu überlassen“, sagte Zuber gegenüber Gründerszene. Erfolglos sei der TV-Pitch trotzdem nicht gewesen, Zuber habe von den in der Show gesammelten Ideen profitieren können. „Wir haben aus eigenem Geld investiert und so alles umsetzen können, was in der Sendung angesprochen wurde. Vor allem haben wir uns online besser aufgestellt, da arbeiten wir jetzt mit einer Agentur zusammen”, so die Gründerin.
kk

Quellen und weitere Informationen:
www.konjak-shop.com
www.vox.de
www.gruenderszene.de
www.abendblatt.de

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