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© figo

Hamburger FinTechs kooperieren mit der Deutschen Bank

Deposit Solutions und figo sind einbezogen in die Digitalisierungsstrategie des Finanzhauses. Für den figo-CEO sind FinTechs und Banken “eine Erfolgsformel”

Die Deutsche Bank will mit einer “Digitalfabrik” die Digitalisierung ihres Kundengeschäfts vorantreiben. Neben Softwareentwicklern, IT-Spezialisten und Bankexperten sollen dort aufstrebende FinTech-Startups – darunter Deposit Solutions und figo aus Hamburg – an neuen digitalen Produkten und Dienstleistungen für die Kunden der Bank mitwirken.

Aktiver Part im Digitalisierungsprozess

Mit figo entwickelt die Deutsche Bank zurzeit eine Multi-Bank-Aggregation. Damit sollen Kunden von Herbst 2016 an ihr Gesamtvermögen, Liquidität, Umsätze und Kredite über das Online- und Mobile-Banking der Deutschen Bank verwalten, auch wenn die Konten bei anderen Banken liegen. “FinTech und Banken zusammen sind die Erfolgsformel”, sagt André M. Bajorat, CEO von figo, im Gespräch mit der privaten Initiative Hamburg Startups. Grundsätzlich bedeute dies, dass Banken sich öffnen und ein aktiver Part im Digitalisierungsprozess der Finanzbranche sein wollen.

Zugang zu Tages- und Festgeldangeboten

In Zusammenarbeit mit dem FinTech Deposit Solutions erarbeitet das führende Kreditinstitut eine Lösung, mit der Kunden über ihr Deutsche Bank-Konto europaweit Zugang zu Termingeldern von Drittanbietern haben sollen. “Wer seine Kunden ganzheitlich betreuen möchte, braucht ein wettbewerbsfähiges Tages- und Festgeldangebot”, erklärt Dr. Tim Sievers, Geschäftsführer von Deposit Solutions, im Interview mit Hamburg Startups. Schnell sei klar gewesen, dass die Deutsche Bank ein guter Kandidat für eine anbieteroffene Produktarchitektur für Spareinlagen ist.

Hamburg ist Hotspot der FinTech-Branche

Über den Trend der FinTechs und mehrere Erfolgsgeschichten aus der Hamburg Gründerszene haben die Hamburg News bereits berichtet. Dass Hamburg ein Hotspot der FinTech-Branche ist, beweist ein Blick in den Startup-Monitor der privaten Initiative Hamburg Startups. Dort werden aktuell 15 junge Unternehmen gelistet, die Innovationen im FinTech-Segment bieten. Eine aktuelle Studie der Initiative zeigt zudem: FinTech-Startups aus Hamburg haben im Vergleich mit anderen ansässigen Branchen bereits jetzt die meisten Mitarbeiter.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.db.com
Die Gründer im Interview mit Hamburg Startups: www.hamburg-startups.net
www.deposit-solutions.de
www.figo.io

Über Hamburg Startups

Das Hamburg Startups Team rund um die Gründerinnen Sina Gritzuhn und Sanja Stankovic setzt sich für eine Vernetzung und Sichtbarkeit der Hamburger Startup-Szene ein. Neben Event-Formaten wie der Startups@Reeperbahn Pitch und dem Hamburg Startups Mixer haben sie gemeinsam eine Plattform etabliert, die eine Darstellung aller Hamburger Startups bietet – dem Hamburg Startup Monitor. Das Team setzt sich mit dem regelmäßigen Monitoring der Startup-Szene für die internationale Wahrnehmung der Stadt Hamburg als Gründermetropole ein. Eine Übersicht über rund 400 Hamburger Startups ist im Hamburg Startup Monitor zu finden. Weitere Informationen unter www.hamburg-startups.net

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