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U4 Elbbrücken - © Gärter + Christ/Entwurf gmp

Hamburg koordiniert Projekt "mySmartLife"

Wie kann die smarte Transformation der Städte gelingen? Hamburg gewinnt EU-Projekt gemeinsam mit Helsinki und Nantes

Die Städte stehen vor großen Herausforderungen. Wachsende Zahlen an Zuwanderungen, die Folgen des Klimawandels, die Notwendigkeit zur Einsparung von CO2 erfordern neue und komplexe Strategien in der Planung und Umsetzung smarter Lösungen für Zusammenleben, Mobilität, Produktion und Konsum. Gleichzeitig wollen immer mehr Menschen mit entscheiden, wie sich ihre Stadt, ihr Quartier, ihr Wohnumfeld in Zukunft entwickeln, neue Formen der Beteiligung sind gefragt.

Die Frage, wie sich die mit diesen Anforderungen verbundenen Transformationsprozesse gestalten lassen, steht im Zentrum eines gemeinsam von Hamburg, der finnischen Hauptstadt Helsinki und der französischen Stadt Nantes entwickelten EU-Projekts „mySmartLife“, das jetzt den Zuschlag von der Europäischen Kommission bekommen hat.

Hamburg Bergedorf übernimmt die Leitung

Fünf Jahre lang werden die drei Partnerstädte sowie die so genannten Follower Städte Varna (Bulgarien), Bydgoszcz (Polen), Rijeka (Kroatien) und Palencia (Spanien) anhand konkreter Maßnahmen und Projekte Wege und Strategien aufzeigen, wie sich die Städte den aktuellen Herausforderungen stellen und die Bürgerinnen und Bürger aktiv in Entscheidungsprozesse einbeziehen können. In Hamburg wird das Projekt im Bezirk Bergedorf durchgeführt, dessen Bezirksverwaltung auch die Leitung für den deutschen Projektteil übernimmt.

Auch smarte Unternehmen sollen entstehen

Hinter dem Hamburger Projektantrag steht ein Konsortium aus 14 Partnern, darunter die Deutsche Telekom, die HafenCity Universität, Stromnetz Hamburg, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie die Verkehrsbetriebe Hamburg-Schleswig-Holstein. Auch die Volkswagen AG ist an dem Projekt beteiligt. In dem mit knapp 20 Mio Euro geförderten Projekt geht es um regenerative Energien, eine umweltfreundliche und klimaschonende Mobilität sowie eine umfassende Bürgerbeteiligung bei gleichzeitigem Einsatz intelligenter (smarter) technologischer Lösungen.

Große Erwartungen sind mit dem mySmartLife-Projekt auch im Hinblick auf Chancen für neue zukunftsweisende Arbeitsplätze und die Gründung innovativer „smarter“ Unternehmen verbunden. Weitere Details zu dem Projekt werden mit dem Projektstart voraussichtlich im vierten Quartal 2016 kommuniziert. Bis dahin wird das Projekt vorbereitet, teilte das Bezirkamt Bergedorf mit.
kk

Quelle und weitere Informationen:
Bezirksamt Bergedorf, Management öffentlicher Raum

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