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Hamburg fördert die Freie Szene

Kulturbehörde unterstützt mit dem Elbkulturfonds bereits zum dritten Mal sieben Kulturprojekte mit insgesamt 500.000 Euro

Aus Mitteln der Kultur- und Tourismustaxe fördert die Kulturbehörde bereits zum dritten Mal verschiedene Projekte der Freien Szene mit 500.000 Euro. Die Auswahl oblag einer unabhängigen Jury, die die Anträge aufgrund ihrer überregionalen Strahlkraft, Innovation und Vielseitigkeit ausgewählt hat, wie es die Kriterien zur Förderung verlangen.

Migration und Flucht als zentrale Themen

In der Auswahl der Projekte spiegelt sich in diesem Jahr ein inhaltlicher roter Faden der Jury wider: das Thema Migration und die Lage von Flüchtlingen in Deutschland. Mit ihrer Entscheidung möchte die Jury die Aktualität dieses Themas akzentuieren. Die verschiedenen Projekte nähern sich dabei spartenübergreifend aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Betrachtungsweisen dem Thema. Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Für die Hamburger Kulturlandschaft ist es sehr wichtig, dass auch die Freie Szene gestärkt wird. Mit dem Elbkulturfonds verfolgen wir das Ziel, die Kunst- und Kreativszene in Hamburg zu unterstützen und die Attraktivität Hamburgs als Ort der Kunst- und Kreativszene zu stärken.“ Sabina Dhein, Jurymitglied: „Um auch in den kommenden Jahren hochwertige Projekte fördern zu können, sollte Hamburg den Auf- und Ausbau der Infrastruktur für Künstlerinnen und Künstler fortsetzen. Die Bemühungen der Kulturbehörde im Oberhafen sind ein guter Anfang einer langfristigen Strategie.“

Hochkarätige Jury

Der Jury gehörten dieses Jahr Prof. Sabina Dhein, Hochschule für Musik und Theater, Hamburg, Prof. Dr. Florian Matzner, Akademie der Bildenden Künste, München, Prof. Dr. Friedrich von Borries, Hochschule für Bildende Kunst Hamburg, Matthias von Hartz, Berliner Festspiele, Berlin und Dr. Margarte Zander, freie Journalisten Berlin/Hamburg, an.

Förderung für sieben Projekte

Wie bereits in den Jahren 2013 und 2014 werden auch 2015 sieben Projekte aus Mitteln des Elbkulturfonds gefördert:

port_m[igration]
Förderhöhe: 100.000 Euro
Antragsteller: Hannimari Jokinen

L’homme machine
Fördersumme: 86.000 Euro
Antragsteller: Jan Dvorak

The Silent University
Fördersumme: 87.520 Euro
Antragsteller: Curating the City, Marenka Krasomil

SIG.ARCH.WELT.EXPO
Fördersumme: 50.280 Euro
Antragssteller: Baltic Raw

Der Botschafter: ein deutsch-afrikanisches Singspiel
Fördersumme: 52.800 Euro
Antragssteller: Gintersdorfer/Klaßen

EUNUS (AT)
Fördersumme: 57.914 Euro
Antragssteller: Jana Beckmann, Rami Chahin, Michael Isenberg

„Planet Hamam – Das osmonische Reich“
Förderhöhe: 63.000 Euro
Antragsteller: Jens Dietrich

Berücksichtigt werden für eine Förderung können Projekte aller künstlerischen Sparten mit Ausnahme der Filmproduktion. Sie sollen möglichst spartenübergreifend konzipiert sein und können Kooperationen mit überregional oder inter­national tätigen Künstlerinnen und Künstlern eingehen. Zudem sollen sie für Hamburg erarbeitet und in Hamburg präsentiert werden und dabei auch für ein Publikum beziehungsweise für eine Fachöffentlichkeit über die Stadtgrenzen hinaus relevant sein.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/kulturbehoerde/elbkulturfonds

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