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Hochwasserbassin - © Selim Sudenheim

Hamburg erhält ein neues Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum

Kulturbehörde förderte Sanierung des Geländes mit 650.000 Euro. Im „Hochwasserbassin“ enstehen Ateliers, Werkstätten und Tonstudios

Die Sanierungsarbeiten am „Hochwasserbassin“ in Hamburg-Hammerbrook sind abgeschlossen. Damit fällt der Startschuss für ein neues Zentrum für Hamburgs Kultur- und Kreativwirtschaft. Als Projektkoordinatorin und Hauptmieterin übergibt die Hamburg Kreativ Gesellschaft den ehemaligen Betriebshof der Hamburger Wasserwerke jetzt an zwei Betreibergemeinschaften, die die Räume gegen eine niedrige Miete übernehmen und dort Ateliers, Werkstätten, Tonstudios, Ausstellungs- und Veranstaltungsräume sowie ein Schallplattenpresswerk entstehen lassen. Die Grundsanierung wurde mit Mitteln der Kulturbehörde in Höhe von 650.000 Euro umgesetzt.

Raum für neue Ideen

„Die kreative Landkarte Hamburgs ist um einen neuen Standort reicher. Mit dem ‚Hochwasserbassin‘ ist ein Ort entstanden, der den Kreativen unserer Stadt bezahlbaren Raum bietet und an dem neue Ideen realisiert und gesellschaftliche Veränderungen bewirkt werden können“, sagt Kulturstaatsrat Dr. Carsten Brosda. Das Areal, das aus drei separaten Gebäuden und einem Innenhof besteht, befindet sich im Eigentum der Stadt.

Schallplattenpresswerk „ameise vinyl”

Zwei Betreibergemeinschaften haben bereits mit dem Innenausbau der Gebäude begonnen. Im Verwaltungsgebäude mit Fahrzeughalle hat Moritz Kromer, Inhaber von „mobilespace“, eine Werkstatt für den Bau von Filmproduktionsfahrzeugen realisiert. Außerdem konnte dort Raum für das Schallplattenpresswerk „ameise vinyl” von Martin Sukale geschaffen werden. Darüber hinaus verfügt das Gebäude über Ateliers und temporär anzumietende Filmproduktionsbüros. Ein Tonstudio ist derzeit ebenfalls in Planung.

Nutzungszeitraum auf 20 Jahre angesetzt

Der Verein Kulturelles Neuland e. V., der sich für die Erschließung von innerstädtischen Brachflächen zu Kunst- und Kulturräumen engagiert, entwickelt zudem mit dem Projekt „Südpol“ ein neues Zentrum für Kunst und Kultur. In zwei Gebäuden des ehemaligen Betriebshofs entstehen Künstlerateliers, Proberäume, Tonstudios, Werkstätten, Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen.

Der Nutzungszeitraum der Gebäude ist im Rahmen des Projekts auf 20 Jahre angesetzt. Die Hamburg Kreativ Gesellschaft hat die Gebäude für diesen Zeitraum vom Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen angemietet und an die zukünftigen Betreiber untervermietet.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de/kulturbehoerde
www.kreativgesellschaft.org
www.hamburg.de/factsheet-hochwasserbassin.pdf

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