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Gruner + Jahr Gebäude - © PR, Gruner + Jahr GmbH & Co KG

Gruner und Jahr wächst im Digitalbereich

Das Geschäftsjahr 2016 bescherte dem Hamburger Verlagshaus ein Plus beim operativen Gewinn

Der Hamburger Verlag Gruner und Jahr hat seinen Geschäftsbericht für das vergangene Jahr veröffentlicht. Demnach ist im Geschäftsjahr 2016 vor allem das Digitalgeschäft gewachsen. Trotz Portfoliomaßnahmen, wie beispielsweise der Veräußerung von den Verlagsgeschäften in Österreich und Spanien, sei es dem Hamburger Verlagshaus dadurch gelungen den Umsatz zu stabilisieren, ohne dabei Investitionen in die Transformation des Unternehmens zu drosseln.

Bei einem “nahezu stabilen” Umsatz von 1,580 Mrd. Euro (2015: 1,611 Mrd. Euro) stieg das Operating EBITDA auf 137 Mio. Euro (2015: 131 Mio. Euro). G+J erwirtschaftete im vergangenen Jahr eine Rendite von 8,7 Prozent (2015: 8,1 Prozent). „2016 war ein starkes Jahr. Was mich besonders freut ist, dass unser Weg von unseren Kunden – Lesern ebenso wie Werbepartnern – so viel Zuspruch erhält: Wir entwickeln uns rund um unsere starken Marken, bauen mutig und ideenreich Digitalgeschäft auf und wollen der innovativste Magazinmacher sein“, so Gruner und Jahr CEO Julia Jäkel in der Veröffentlichung am 29. März.

Das Digitalgeschäft als Umsatztreiber

Der Digitalumsatz von Gruner und Jahr in Deutschland ist demnach um 48 Prozent, in den Kernmärkten insgesamt um 36 Prozent gewachsen. In Deutschland und Frankreich machten die digitalen Aktivitäten nun rund ein Viertel der Umsätze aus. Vor allem in Deutschland hätten deutlich höhere Werbeumsätze bei den Markenwebsites sowie beim Performance-Vermarkter Ligatus das dynamische Wachstum getragen. Die großen G+J-Websites hätten im vergangenen Jahr Reichweiten- und Umsatzrekorde erzielt.

Zum Umsatzwachstum hätten auch die Magazinneugründungen der vergangenen beiden Jahre – darunter BARBARA und STERN CRIME – sowie die Angebote der Deutschen Medien-Manufaktur beigetragen. „Im vergangenen Jahr ist uns viel gelungen. Das sehen wir an dem starken Digitalwachstum, dem stabilen Anzeigen- und leicht gewachsenen Vertriebsgeschäft in Deutschland und der im Wettbewerbsvergleich exzellenten Entwicklung in Frankreich. Wir haben unsere Position in allen für uns relevanten Märkten verbessert. Und wir arbeiten weiter an der Transformation von Gruner und Jahr”, so CEO Julia Jäkel.
mm

Quelle und weitere Informationen:
https://www.guj.de

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