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Sebastian_Zabel_Michael_Zillmer_Wolf_Lang_Prof.Dr.Ralf_Hebecker_Stefan_Klein - © Carsten Schulz/gamecity:Hamburg

Games-Branche bietet gute Perspektiven für Quereinsteiger

Beim Gamecity Treff diskutierten Experten der Hamburger Games-Studios die Chancen für Quereinsteiger und Hochschulabsolventen. Das Ergebnis: Erfahrung ist nicht alles

Unter dem Titel „Jobgarantie in der Games-Branche? – Chancen für spezialisierte Hochschulabsolventen und Quereinsteiger in Hamburg“ haben Experten der großen hanseatischen Games-Studios und Hochschulen im Rahmen des Gamecity Treffs die Arbeitsperspektiven mit den rund 150 Gästen diskutiert.

Erfahrung kein zentrales Kriterium

In der Bar „13. Stock“ führte Wolfgang Lang, Geschäftsführer der THREAKS durch den „Tresentalk“ und berichtete von seiner Vergangenheit als Rettungswagenfahrer. Damit ist er nicht der einzige Quereinsteiger in der Branche: Auch Michael Zillmer, Chief Operating Officer bei InnoGames, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Fachinformatiker, bevor er das Studio gründete. Über seine fachlichen Ansprüche an neue Mitarbeiter sagt er: „Berufserfahrung ist für unsere Einstellungen nicht das zentrale Kriterium. Viel wichtiger ist, dass die Bewerber Spaß an Games haben und sich damit beschäftigen – etwa bei einem Game-Jam.“

Chancen für Absolventen

Auch der Nachwuchs von den Hochschulen kann auf gute Jobchancen hoffen. Ralf Hebecker, Professor für Gamedesign und -produktion an der HAW Hamburg, bemerkt jedoch einen allgemeinen Sinneswandel innerhalb des Games-Nachwuchses: „Studenten wollen sich mittlerweile auch mit kleineren Projekten ausprobieren und haben nicht mehr nur das Ziel, große Titel zu produzieren.“

Willkommenskultur vermitteln

Stefan Klein, Leiter gamecity:Hamburg, zieht nach dem Tresentalk ein positives Resümee. So hätten Quereinsteiger gute Chancen, in der Games-Industrie Fuß zu fassen. Die Mehrheit der in der vergleichbar jungen Branche sei auf unterschiedlichsten Wegen an die jeweiligen Jobs gekommen. Die Arbeitgeber täten auch weiterhin gut daran, aus diesen breiten Erfahrungsschätzen zu schöpfen und auch internationalen Interessenten die Hamburger Willkommenskultur zu vermitteln.
pk/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.gamecity-hamburg.de

Über gamecity:hamburg

gamecity:Hamburg ist mit über 2.000 Akteuren das größte regionale Netzwerk der Games-Branche in Deutschland. Als Projekt der Initiative nextMedia.Hamburg, kümmert sich gamecity:Hamburg um optimale Standortbedingungen in der Hansestadt. Zu den Zielgruppen zählen Entwickler und Publisher von Computer, Konsolen- und Handyspielen sowie verwandte Branchen wie die Werbewirtschaft, technische Dienstleister, Online-Agenturen und die Musik- und Filmwirtschaft aus Hamburg und Europa. Das Netzwerk hilft Unternehmen, Kooperationen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Darüber hinaus unterstützt gamecity:Hamburg die lokale Branche mit einem umfassenden Serviceangebot.
(Angaben: gamecity:Hamburg)

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