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Carsten Fichtelmann CEO Deadalic Entertainment  - © Gamecity Hamburg Stefanie Lampe

Games Conference: Was Games, Film, Print und Online voneinander lernen können

Fachkonferenz thematisierte branchenübergreifende Potenziale und neue Erlösmodelle

Auf der Hamburg Games Conference 2015 standen crossmediale Ansätze für Produktion und Verkauf von Computerspielen und Entertainmentprodukten im Mittelpunkt. Die Referenten aus den Bereichen Games, Film, Buchverlagswesen, Licensing und Micropayment präsentierten dem 150-köpfigen Publikum in der Bucerius Law School am Donnerstag verschiedene Perspektiven ihrer mehrdimensional und interaktiv konzipierten Projekte. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Gamecity Treff.

Mehr Zeit für durchdachte Strategien

Nach den Grußworten der Organisatoren der Medienrechtskanzlei GRAEF Rechtsanwälte und Dr. Carsten Brosda (Senatskanzlei, Bevollmächtigter des Senats für Medien/nextMedia.Hamburg) eröffnete Carsten Fichtelmann, CEO Daedalic Entertainment, mit seiner Theorie zur Langsamkeit der Marken die Veranstaltung: „Wir befinden uns in einer Phase unglaublicher Umwälzungen, Vertriebswege ändern sich mit einer enormen Geschwindigkeit, aber gerade deswegen sollte man mehr riskieren und sich etwas mehr Zeit für gut durchdachte Strategien nehmen.“

Der Geschäftsführer des Game- und Entertainment Verlages Daedalic schlug einen weiten inhaltlichen Bogen, um die Herausforderungen für heutige Medienproduzenten aufzuzeigen und abschließend spannende Einblicke in die Umsetzung des Ken Follett-Bestseller Romans „Die Säulen der Erde“ als plattformübergreifendes Computer- und Konsolen-Game zu geben.

Thema Cyber-Security

Michael Grotenhoff (Producer Filmtank GmbH) hielt einen Vortrag über das crossmedia Projekt netwars / out of CTRL, das unter anderem als TV-Dokumentation, als interaktive Web-Doku und als interaktive Graphic Novel aufgesetzt ist und das Thema Cyber-Security aufgreift. „Die digitalisierten Medienbranchen müssen gemeinsame Mehrwerte schaffen und verschiedenste Monetarisierungsmodelle der einzelnen Plattformen einer Marke ausprobieren”, sagte er. Risikobereitschaft und `Trial and Error` seien essenziell. “Sonst entsteht nichts Neues“, so der Filmproduzent.

Große Potenziale in crossmedialen Projekten

Das Fazit von Stefan Klein, Projektmanager gamecity:Hamburg: „Ob Games, eBooks oder auch Onlinejournalismus – ein Großteil der User und Konsumenten geht noch immer davon aus, dass digitaler Content nicht bezahlt werden müsse. Die Hamburg Games Conference hat aufgezeigt, welche Potenziale in crossmedialen Projekten und Freemium-Modellen stecken, mit denen sowohl die User als auch die Produzenten gut leben können“.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.faktor3.de
www.gamecity-hamburg.de

Hamburg Games Conference

Die Hamburg Games Conference ist eine von der Medienrechtskanzlei GRAEF Rechtsanwälte initiierte interdisziplinäre Konferenz für die Games-Branche. Experten unterschiedlicher Arbeitsgebiete referieren zu aktuellen Themen der Branche und erklären aktuelle Trends aus der Praxis. Unterstützt wird die jährlich stattfindende Veranstaltung vom Branchennetzwerk gamecity:Hamburg.

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