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Filmfest Hamburg - © Filmfest Hamburg / Cordula Kropke

Filmfest Hamburg zeichnet heute Catherine Deneuve aus

Die diesjährige Preisträgerin des renommierten Douglas-Sirk-Preises ist die Grande Dame des französischen Kinos, Catherine Deneuve

Keine Geringere als die Grande Dame des französischen Kinos, Catherine Deneuve, wird in diesem Jahr zur Eröffnung von FILMFEST HAMBURG erwartet und anlässlich der Deutschlandpremiere des neuen Films “Das Brandneue Testament” des belgischen Regisseurs Jaco van Dormael mit dem diesjährigen Douglas-Sirk-Preis ausgezeichnet.

Renommierter Preis für verdiente Filmgrößen

Der renommierte Preis von Filmfest Hamburg geht seit 1995 an eine Persönlichkeit, die sich um Filmkultur und Filmbranche verdient gemacht hat. Ausgezeichnet wurden in den vergangenen Jahren Filmgrößen wie Clint Eastwood, Stephan Frears, Jodie Foster, Wong Kar-wai, Aki Kaurismäki, Isabelle Huppert, François Ozon, David Cronenberg, Atom Egoyan, Julian Schnabel, Andreas Dresen und Peter Rommel, Kim Ki-duk, Tilda Swinton sowie 2014 Fatih Akin. In diesem Jahr wird der Weltstar Catherine Deneuve die vom Hamburger Designer Georg Plum entworfene und in Kristall gestaltete Preisstatuette entgegen nehmen.

Seit 50 Jahren Ikone des französischen Films

Seit über 50 Jahren prägt keine Schauspielerin das französische Kino so sehr wie „die Deneuve“. Die bereits mit zahlreichen Auszeichnungen geehrte Diva arbeitete schon in den 1960er Jahren mit Regielegenden wie Roman Polanski, Luis Buñuel und François Truffaut. Die Liste der Regisseure ihres filmischen Schaffens liest sich wie ein “Who is Who” des Kinos. Ihren Durchbruch erlangte sie als 21-Jährige mit dem Musicalfilm Die Regenschirme von Cherbourg (1964, Regie: Jacques Demy).

Furioses Finale mit “Paradise”-Premiere

Den krönenden Abschluss des 23. FILMFEST HAMBURG wird die Deutschlandpremiere der iranisch-deutschen Koproduktion “Paradise” von Sina Ataeian Dena (Drehbuch und Regie) geben, ein mutiges Spielfilmdebüt, des studierten Physikers, der zuvor bereits mehrere Animationsfilme verwirklichte. Paradise wurde von dem Berliner Produzenten Amir Hamz produziert.

Der Film erzählt die Geschichte der jungen Lehrerin Hanieh, die gegen ihre innerste Überzeugung gezwungen ist, ihre Schülerinnen mit militärischer Disziplin und in restriktiver Auslegung des Islam zu erziehen. Der Film entstand ohne das Einverständnis offizieller Stellen und gibt Einblicke in den Alltag der Islamischen Republik. Er beschreibt mit poetischem Realismus und feiner Lakonik das männliche Machtmonopol in der iranischen Gesellschaft.

Das 23. FILMFEST HAMBURG findet vom 1. bis 10. Oktober 2015 im Abaton-Kino, CinemaxX Dammtor, Metropolis, Passage, Studio-Kino und B-Movie statt. Das Michel Kinder und Jugend Filmfest lädt vom 2. bis 10. Oktober 2015 ins Abaton-Kino ein.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.filmfesthamburg.de

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