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Eröffnung 24.Filmfest Hamburg - © Filmfest Hamburg/Michael Cottmeier

Filmfest Hamburg lockt mit 165 Filmen

Gezeigt werden neben vielen Erstlingswerken auch Preisträger der Internationalen Filmfestspiele von Cannes

Das 24. Filmfest Hamburg hat begonnen. Noch bis zum 8.Oktober werden insgesamt 165 Filme aus 53 Ländern mit 320 Filmemachern, Schauspielern und Produzenten gezeigt. Das Filmfest startete am vergangenen Donnerstag im CinemaxX Dammtor mit dem Eröffnungsfilm „American Idyll“ von Ewan Mc Gregor. Anschließend gab es eine rauschende Eröffnungsparty im Grand-Elysée-Hotel. Ewan Mc Gregors Regiedebut handelt davon, wie die Tochter eines Vorzeigepaares mehr und mehr zur Vietnamgegnerin wird, bis sie schließlich in den Untergrund abtaucht. Die Eltern, von Ewan Mc Gregor und Jennifer Connelly gespielt, zerbrechen fast an ihrem Schmerz über diesen Verlust.

Ewan Mc Gregor im Miniatur Wunderland

Ewan Mc Gregor war mit etwas Zeit nach Hamburg gekommen. Sein Besuch führte ihn unter anderem auch ins Miniatur Wunderland, wo er zusammen mit Jennifer Connelli die Ausstellung bewunderte. Beide Weltstars waren extra als kleine Figur gestaltet worden und durften sich sozusagen selbst in der Amerikanischen Idylle positionieren – denn ein Teil der Filmkulisse war zu Ehren des Besuchs nachgebaut worden.

Viele Erstlingswerke und vier preisgekrönte Werke

24 Filme des diesjährigen Festivalprogramms haben schon einen deutschen Verleih. Eine besondere Exklusivität vom Filmfest Hamburg zeigt sich an der hohen Anzahl der Erstlingswerke und zweiten Filme. Das Festival ist für Publikum und Branche somit eine Bühne für Entdeckungen. Neben den vielen Nachwuchsregisseuren präsentiert das Filmfest eine Reihe von Produktionen preisgekrönter Filmemacher.

So sind mit The Woman Who Left von Lav Diaz und Godless von Ralitza Petrova die Hauptgewinner der Festivals in Venedig und Locarno in Hamburg zu sehen. Lav Diaz ist der erste philippinische Regisseur, der mit dem Goldenen Löwen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig ausgezeichnet wurde. In seinem fast vierstündigen Schwarzweiß-Opus erzählt er von einer Frau, die 30 Jahre unschuldig wegen Mordes im Gefängnis saß. Außerdem werden gleich vier Preisträger der Internationalen Filmfestspiele von Cannes auf dem Filmfest gezeigt. Der Gesamtwert der dotierten Preise beim Filmfest Hamburg beträgt 90.000 Euro.
kd/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.filmfesthamburg.de
www.abendblatt.de/hamburg/article208315679

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