Hamburg-News-media-it-creative-industries-innovation-future-business
© Pressefoto Triennale

„The day will come …“ - Triennale der Photographie 2015 eröffnet

Das Fotofestival bringt zehn Tage lang internationale Fotografie an 59 Orte der Stadt. Ausstellung zeigt auch den Einfluss der digitalen Revolution auf die Fotografie

Bis zum 28. Juni finden in den Hamburger Ausstellungshäusern, Museen und Galerien Ausstellungen, Vorträge, Filme, Projektionen und Workshops zur Fotografie statt. Zehn Tage lang besteht die Möglichkeit, sich an unterschiedlichsten Orten der Stadt mit internationalen fotografischen Positionen und der Fotografie in verschiedenen Kontexten auseinanderzusetzen.

„Die Triennale der Photographie Hamburg hat sich zu einem audiovisuellen ‚urbanen Gesamtkunstwerk‘ entwickelt, das Fotografie in den städtischen Raum hineinträgt und dort zehn Tage lang aufregend sichtbar und erfahrbar macht. Das Fotofestival ist heute nicht nur eine große, im Wortsinne ansehnliche Werkschau, ‚das Werk‘, das es anzuschauen gilt, ist letztlich die Fotografie in all ihrer Komplexität selbst”, so Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler zur Eröffnung.

Selbst auf dem Time Square in New York wurde für die Triennale geworben:

Digitale Revolution hat die Fotografie verändert

Inzwischen ist die Triennale der Photographie eines der bedeutendsten Fotofestivals von internationaler Reputation. Die 6. Triennale der Photographie Hamburg 2015 hat mit dem polnischen Kurator Krzysztof Candrowicz erstmals eine externe künstlerische Leitung, die die Fotografie – in Anbindung an das Haus der Photographie / Deichtorhallen Hamburg und in Kooperation mit kulturellen Institutionen der Stadt umfassend präsentiert.

„Die digitale Revolution hat unsere täglichen Gewohnheiten und unsere Art, Fotografie zu gebrauchen, komplett verändert. Wir machen nicht mehr Aufnahmen, um außergewöhnliche Ereignisse festzuhalten, sondern um einfache alltägliche Momente zu dokumentieren und zu teilen”, so der Künstlerische Leiter der 6. Triennale, Krzysztof Candrowicz. “Heute müssen wir uns fragen, ob die digitale Bildverarbeitung unsere Bildkultur verändert hat? Das was übrig bleibt aber, ist immer das Bild und hinter dem Apparat ist immer ein Mensch. Genau das wird die Phototriennale unter Beweis stellen, genau das sind die Themen, mit denen wir uns hier beschäftigen.”

Jubiläum für das Haus der Photographie

Die Triennalen der Photographie Hamburg wurden Ende der neunziger Jahre von dem Sammler und Fotografen Prof. F.C. Gundlach, und dem Arbeitskreis Photographie initiiert. Die erste Triennale fand erstmals 1999 mit Unterstützung der Kulturbehörde statt. 2005 wurde, anlässlich der Eröffnung der 3. Triennale, auch das Haus der Photographie in der Südhalle der Deichtorhallen Hamburg eröffnet. Mit der diesjährigen 6. Triennale feiert das Haus der Photographie sein zehntes Jubiläum.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.phototriennale.de
Pressestelle der Kulturbehörde
www.hamburg.de

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.