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© Pablo Heimplatz

App statt Flipchart

Mit gamifizierten Tools will das Hamburger Startup mindflow die Zusammenarbeit in Meetings modernisieren

Flipcharts haben möglicherweise schon bald ausgedient. Mit der App des Hamburger Startups mindflow werden die Ergebnisse von Brainstormings im Meeting einfach vom Tablet für alle sichtbar über die Beamer-Ausgabe angezeigt. Um die Ideen zu strukturieren, können Ergebnisse in einem Cluster visualisiert werden. “Brainstorming” ist dabei nur ein Konferenz-Tool von vielen.

Mit der Funktion “Scoring” können die Nutzer zum Beispiel Inhalte über ein Punktesystem ranken. Die intuitive Bewertung von Vorschlägen soll mit dem “Buzzer-Tool” auch unter Zeitdruck möglich sein. Durch die Funktion “ImageSort” wird zudem eine visuelle Methode zur Einteilung von Inhalten in Kategorien integriert.

Teilnehmer benötigen Tablets

Voraussetzung für die Anwendung von mindflow ist die Ausstattung der Meeting-Teilnehmer mit eigenen Tablets. So kann jedes Gruppenmitglied seinen persönlichen Input liefern. Ein Moderator führt die Sitzung über ein Control Panel. “Mithilfe der gamifizierten Tools wird das Meeting nicht nur effizienter, sondern auch abwechslungsreicher”, sagt mindflow-Mitbegründer Pascal Riederer. “Das fördert die Kreativität der Teilnehmer und kann ganz neuen Output hervorbringen.” Auch die Nachbereitung von Konferenzen könne durch mindflow vereinfacht werden.

Gebündelte Kompetenzen

Die mindflow Innovation GmbH wurde 2014 von drei Unternehmern in Hamburg gegründet. Den Input für die Gamification-Tools liefert Björn Frädrich, der bereits an der Entwicklung verschiedener Nintendo DS-Spiele und der „Tagesschau App“ beteiligt war. Der New Business-Experte Pascal Riederer verantwortet Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit. Der ehemalige Markenberater Michael Schimming steuert Marketing und Finanzen. Neben den drei Gründern beschäftigt mindflow fünf weitere Mitarbeiter.

Starke Entwicklungspartner

Auf eine externe Finanzierung haben die Gründer bislang verzichtet. Zurzeit liefen jedoch Verhandlungen mit ersten Investoren. Nach eigenen Angaben zählen Trendone, die XING AG und die Hirschen Group zu den Entwicklungspartnern des Startups. mindflow sei zudem auf dem Year of the Goat-Festival und beim mLove Maker City Fest in Hamburg eingesetzt worden.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.mindflowapp.com
www.monitor.hamburg-startups.net
www.fb.com/mindflowapp
www.twitter.com/mindflowapp

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