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© hamburg.de/BWVI Bild: Architekten MVRDV

Ein Hafen für Ideen: Hamburg Innovation Port

Gründer und Startups sollen hier anlegen und gemeinsam Projekte und Innovationen vorantreiben. Bis zu 3.000 neue Arbeitsplätze. Das sind die Pläne

Junge Gründer arbeiten gemeinsam an Projekten, profitieren vom Expertenwissen nahlegegener Forschungseinrichtungen, vernetzen sich und wohnen in einem inspirierenden, kreativen Umfeld. Der Hamburg Innovation Port ist für die Strategie des Senats, anwendungsorientierte Entwicklungen stärker zu fördern und die Vernetzung von Unternehmen mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen voranzutreiben, ein wichtiger Baustein. Der Channel Hamburg bringt bereits beste Voraussetzungen mit: gewerbliche Nutzflächen in verkehrsgünstiger Lage, direkte Nachbarschaft von HighTech-Industrie, universitären bzw. außeruniversitären Forschungs- und Technologietransfereinrichtungen und ein kreatives Umfeld für junges Wohnen.

„Hamburg ist ein anerkannter Technologiestandort, an dem man das Wort Wissenstransfer nicht mehr buchstabieren muss”, sagte Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch an diesem Dienstag bei der Vorstellung der Pläne. “Hier im Channel Hamburg wird ein weiterer Baustein zur Innovationsstrategie des Senats hinzugefügt.“

Fachliche Schwerpunkte

Der Hamburg Innovation Port stellt dafür im Umfeld der TU Hamburg Flächen, Räume und zusätzliche Services für Forschungskooperationen, Gründer und Startups sowie ansiedlungswillige Unternehmen zur Verfügung. Zu den Hightech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen vor Ort gehören neben der TU Hamburg auch Institute des DLR und der Fraunhofer Gesellschaft.

Neben der nötigen Infrastruktur wie Kongress- und Gastronomie-Angeboten soll eine Plattform für fachliche Diskurse, Workshops und Konferenzen von Wirtschaft und Wissenschaft entstehen. Inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei auf der Entwicklung digitaler Technologien für Transportsysteme in Schiff- und Luftfahrt, Produktionssysteme und Logistik. „Der Hamburg Innovation Port hilft uns, die Positionierung und Profilierung Hamburgs als Innovationsmetropole zu stärken. Er ist eine ideale Ergänzung zu den geplanten Technologieparks, wo sich Forschungsinstitute und Wirtschaft effektiv miteinander verknüpfen. Damit schaffen wir in der Metropolregion beste Bedingungen für hochqualifizierte Menschen in einen attraktiven Arbeits- und Lebensumfeld“, sagte Dr. Rolf Strittmatter, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Marketing GmbH.

3.000 neue Arbeitsplätze

Die notwendigen Gebäude in einem Gesamtumfang von 70.000 m² Geschossfläche sollen durch die HC Hagemann Gruppe entwickelt, gebaut und betrieben werden. Aus einem Architektenwettbewerb sind die Entwürfe der Büros MVRDV aus Rotterdam und Hadi Teherani Architects aus Hamburg als Sieger hervorgegangen, wobei der Entwurf des Büros MVRDV aufgrund seiner hohen Flexibilität und seiner Umsetzbarkeit in mehreren Bauabschnitten als Masterplan fungieren soll. Nach Fertigstellung aller Bauabschnitte bietet der Hamburg Innovation Port Platz für mindestens 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze im Hamburger Süden.

„Die Zukunft eines Standortes liegt in Forschung und Innovation sowie guter Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft”, sagte Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung. “Hier in Harburg sind viele Forschungseinrichtungen zu Hause, die für technologische Innovationen stehen. Der Hamburg Innovation Port wird eine Bereicherung für Harburg und die hier ansässigen Institute und Startups sein.“
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/bwvi

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