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© Caroline Teuscher

Ein Content Broker für die Modebranche

Mit der Fashion Cloud schaffen die Gründer von Look Local nützliche Schnittstellenlösungen für Modehersteller und Händler

Look Local mischt die Fashion Branche auf. Und zwar nicht mit einem neuen Modetrend, sondern mit einem innovativen Contenttool. Das Produkt von Look Local ist die Fashion Cloud – eine virtuelle “Wolke”, die den Austausch von digitalem Content, wie Produktbilder und -beschreibungen, Logos, Videos und Marketingmaterial, in der Modebranche ermöglicht. Die Fashion Cloud strukturiert den Content der Hersteller und stellt ihn dem Handel online auf einer B2B Plattform zur Verfügung. Außerdem bietet der Content Broker Schnittstellen für die digitalen Kommunikationskanäle des Modehandels.

Bekannte Labels an Bord

Anfang 2015 entwickelten Modeinsider René Schnellen, Unternehmensberater Martin Brücher und Softwareentwickler Florian Klemt die Geschäftsidee: Content Broker gab es bereits in vielen Branchen, in der Mode aber noch nicht. Die offizielle Unternehmensgründung folgte im März 2015. Mittlerweile beschäftigt das Startup mit Sitz in Hamburg Altona drei weitere feste Mitarbeiter. Nach eigenen Angaben arbeitet Look Local derzeit mit 30 Modehändlern sowie 28 Herstellern und Marken zusammen, darunter bekannte Namen wie Bugatti, comma, oder Marc O’ Polo.

Markenfinder auf dem neuesten Stand

“Um Frequenzverlusten entgegenzuwirken, investiert der stationäre Einzelhandel stark in digitale Kommunikationskanäle wie Apps, Displays, Newsletter, Webseiten etc. Diese basieren allesamt auf Produktdaten, bei denen das Produktbild im Zentrum steht, welches beim Handel meistens nicht vorhanden ist oder aufwändig produziert werden muss”, erklärt Mitbegründer Brücher. Als Praxisbeispiel für den Nutzen der Fashion Cloud nennt er den Markenfinder auf der Händlerwebsite: “Auf der Homepage eines Modehändlers werden über die Funktion “Markenfinder” oftmals knappe oder überholte Informationen über die Hersteller geliefert. Mit der Fashion Cloud kann dieser mit wenig Aufwand aktuell und einheitlich gestaltet werden. Das ist gut für die Corporate Identity der Marken und den Informationsgehalt der Händlerwebsite.”

Blogger-Content in der Cloud

Der Schlüssel zur einheitlichen Herstellerpräsentation ist eine offene API, über die der Content aus der Cloud auf die Website transportiert wird. Der Markenfinder auf der Website ist nur ein Anwendungsbeispiel unter vielen. Unterschiedlichster Content kann mithilfe innovativer Schnittstellenlösungen in verschiedene Kommunikationskanäle eingebunden werden. Und die Ideen zur Weiterentwicklung der Cloud gehen den Gründern nicht aus: “Wir haben einige Features im Köcher, mit denen wir eine bislang völlig unterschätzte Zielgruppe mit einbeziehen wollen: die Modeblogger. Deren Content wird bislang in erster Linie auf deren Blog und Social Media Kanälen verwertet. Wir können ihnen eine neue Plattform mit zusätzlicher Reichweite bieten: die Kommunikationskanäle des Modehandels”, so Brücher.
ca/him

Quellen und weitere Informationen:
www.looklocal.de
www.xing.de
www.facebook.de

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