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EDEKA-Supermarkt  - © EDEKA AG

Edeka AG startet Kooperationsplattform für Startups und Händler

FoodStarter soll junge Lebensmittelgründer deutschlandweit mit den rund 4.000 selbstständigen Edeka-Händlern zusammenbringen

Etwa jedes zehnte Hamburger Startup setzt auf eine kulinarische Geschäftsidee. Laut dem Hamburg Startup-Monitor der privaten Initiative Hamburg Startups entstammen aktuell rund 12 Prozent der dort verzeichneten Unternehmen der Food-Branche. Darunter sind Startups mit innovativen Produkten, die unter anderem auf den Vegan- oder Superfood-Trend aufspringen (zum Beispiel purefood oder Kale&Me), aber auch solche, die neue Vetriebsformen für Lebensmittel entwickeln, wie Foodist oder Frischepost. Dazu passt, dass nun auch ein etablierter Hamburger Lebensmittelhändler, die Edeka AG, sein Engagement bei der Zusammenarbeit mit jungen Food-Unternehmen ausweitet: Mit der neuen Plattform FoodStarter will das Traditionsunternehmen junge Lebensmittelgründer deutschlandweit mit den rund 4.000 selbstständigen Edeka-Händlern zusammenbringen.

Feedback zu Verpackungsgrößen und Preiskonzepten

Gründer haben die Möglichkeit, ihr Produkt auf der Plattform vorzustellen, während die Einzelhändler sich die Vorschläge ansehen und bei Interesse ein Probepaket anfordern können. Wenn das Produkt überzeugt, können sie Kontakt zu den Herstellern aufnehmen und eine Bestellung für ihre Märkte aufgeben. „Edeka ist aufgrund der dezentralen Struktur mit den selbstständigen Kaufleuten der geborene Partner für Startups“, sagt Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der Edeka AG. Von der Kooperation sollen insbesondere auch die Startups profitieren: Die Gründer haben die Gelegenheit, ihre Produkte in Regalen in ganz Deutschland direkt am Kunden zu erproben. Im Austausch mit den Einzelhändlern sollen sie zudem wertvolles Feedback zu Verpackungsgrößen, Preiskonzepten und Regalplatzierungen erhalten, heißt es von der Edeka AG.

Zeitersparnis bei der Suche nach kleinen, innovativen Firmen

Nach Angaben des Unternehmens kann sich jedes Startup mit einem Produkt aus dem Lebensmittelbereich bei FoodStarter bewerben – einzige Voraussetzung: verkehrsfähig und nicht-gekühlt sollte es sein. Das wichtigste Auswahlkriterium sei die Neuartigkeit des Produkts. Die Idee zu FoodStarter sei in Gesprächen mit Einzelhändlern und Startups entstanden. So stellte sich heraus, dass die Einzelhändler oft nicht die Zeit haben, aktiv nach kleinen, innovativen Firmen zu suchen. Startups hingegen fehlten häufig die Ressourcen, ihr Produkt in jedem einzelnen Markt persönlich vorzustellen. Damit die Startups genügend Aufmerksamkeit erhalten, sollen pro Woche nur zwei bis vier neue Produkte auf FoodStarter vorgestellt werden.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.edeka-verbund.de/presse
www.foodstarter.edeka

Veranstaltungstipp

Am 17. Juli veranstaltet die private Initiative Hamburg Startups in Kooperation mit dem Gastgewerbe-Magazin in der Handelskammer Hamburg das Food Innovation Camp. Das Event richtet sich an innovative Startups aus dem Bereichen Food/Beverages, Food-Tech, Logistik und Hospitality. Sie werden als Aussteller und Gäste geladen. Mit dabei ist auch das Hamburger Food-Startup purefood, das mit den nachhaltigen Lycka-Produkten die Supermarktregale erobert. „Wir freuen uns auf ein Event, bei dem wir qualitative Kontakte zu Händlern und Medien knüpfen können“, sagt Mitbegründer Sven Perten. Weitere Informationen unter www.hamburg-startups.net

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