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Auftritt von „Limberry“-Gründerin Sibilla Kawala-Bulas in "Die Höhle der Löwen" - © VOX / Bernd-Michael Maurer

„Die Höhle der Löwen“ geht in die nächste Runde

Auch in der vierten Staffel der Vox-Show werden Hamburger Startups vor Millionen pitchen. Ralf Dümmel verrät den Hamburg News: Die Löwen werden lauter brüllen

Ab dem 5. September 2017 heißt es wieder mitfiebern, wenn sich junge Unternehmer in der Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) auf Vox vor die Jury wagen. Mit zwölf neuen Folgen startet das beliebte TV-Format in die vierte Staffel. Wieder werden auch Hamburger Startups um die Gunst der „Löwen“ buhlen – und darüber hinaus auch ein Millionenpublikum mit ihren Geschäftsideen erreichen. Neu im Kreis der Juroren ist die Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl. Die Wirtschaftspolitikerin wird sich in diesem Jahr neben den erfahrenen „Löwen“ Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen und Ralf Dümmel auf die Jagd nach aussichtsreichen Investments begeben. Juror Maschmeyer wird zudem voraussichtlich im Frühjahr 2018 erstmals in einer eigenen Gründershow als Mentor auftreten, wie der Sender Sat1 bekannt gab.

Ralf Dümmel: Bei den Löwen ändert sich was

Vox-Juror Ralf Dümmel musste nicht lange überlegen, als man ihn fragte, ob er wieder als “Löwe” in der Show antreten wolle. In der letzten Staffel tätigte Dümmel allein 23 Investments. Bei Startups schätzt er besonders, wenn diese authentisch sind. “Sie müssen schon für ihr Produkt brennen”, so Dümmel. “Gleichzeitig besteht aber auch die Gefahr, dass sie sich dann selbst überschätzen.” Der Konkurrenzkampf unter den potenziellen Investoren wird in der neuen Staffel größer sein, verriet der erfolgreiche Unternehmer den Hamburg News: “Dieses Mal werden die Löwen lauter brüllen.”

Mit innovativen Produkten ist der geschäftsführende Gesellschafter der DS Produkte GmbH mit Sitz in Stapelfeld bei Hamburg bestens vertraut. Aktuell vertreibt die Firma mehr als 4.000 Artikel – darunter Haushaltsprodukte, Kochwaren, Reinigung- und Bodenpflege, Outdoor, Beauty, Wellness und Fitness sowie Trendartikel. Die Firmengruppe erwirtschaftet im Jahr rund 250 Millionen Euro Umsatz.

Staffelhighlight: Auftritt der Towell+-Erfinder

Das Prinzip von DHDL ist aus den vorherigen Staffeln bekannt: Kommt es zwischen den Juroren und den Startups zum Deal, warten auf die Jung-Unternehmer nicht nur die nötige Finanzspritze, sondern außerdem die jahrelange Erfahrung und Expertise der Investoren. Zahlreiche Hamburger Startups konnten in der Gründershow bereits überzeugen. Zu den Staffelhighlights des vergangenen Jahres zählte der Auftritt der Hamburger Gründer Lennart Rieper, Florian Goecke und Paul Dudda mit ihrer Handtuchinnovation Towell+. Nicht nur der Pitch, den Frank Thelen als „nahezu perfekt“ bezeichnete, überzeugte, auch das Produkt machte den Löwen ein Investment schmackhaft. Mittlerweile ist das Towell+ bei großen Online-Händlern und auch im stationären Handel erhältlich. Neue innovative Fitness-Produkte sollen folgen.

Startschuss für “Miss Limberry”

Die Limberry- Gründerin Sibilla Kawala begeisterte die Löwen mit einer schicken Dirndl- und Designer-Trachtenmode, die sie an lebenden Modellen präsentierte. Auch die Zahlen konnten überzeugen, so dass gleich zwei Löwen anbissen. Mit Carsten Maschmeyer und Judith Williams an ihrer Seite hat die junge Unternehmerin ihre bestehende Kollektion vergrößert, Büroflächen erweitert, neue Mitarbeiter eingestellt und die erste Limberry-Herrenkollektion auf den Weg gebracht. „Das Projekt, das mir besonders am Herzen liegt, ist unser neues Label “Miss Limberry”. Nach dem Auftritt kamen viele junge Frauen auf mich zu, die sich trendige und preiswerte Designer-Dirndl wünschen. Diesen Wunsch habe ich mit “Miss Limberry” erfüllt“, berichtet die Gründerin auf Anfrage der Hamburg News.

Kale&Me expandiert im europäischen Ausland

Dass der Auftritt in der Show auch ohne Investment ein voller Erfolg sein kann, bewiesen die Gründer des Hamburger Startups Kale&Me. Zwar konnten Annemarie Heyl, David Vinnitski und Konstantin Timm keinen der Löwen für ein Investment in ihre kaltgepressten Saftkuren gewinnen, und doch hat sich der Auftritt gelohnt, wie Mitbegründerin Annemarie Heyl bestätigt: „Die Sendung und die Nachwirkungen waren für uns ein voller Erfolg und wir wurden danach von Bestellungen überschüttet.” Seither hat sich bei Kale&Me so einiges getan. Das damals sechsköpfige Team ist auf 23 Mitarbeiter angewachsen. „Wir produzieren in etwa das Fünffache von dem, was wir vor der Höhle der Löwe produziert haben“, erklärt Heyl im Gespräch mit den Hamburg News. Die Kale&Me-Säfte werden neuerdings auch nach Dänemark, in die Niederlande und die Schweiz verschickt. Weitere europäische Länder sollen folgen.

Startup-Standort Hamburg

In den elf Folgen der dritten Staffel standen allein sieben Startups aus Hamburg vor der Jury. Sie stärkten damit auch das Image der Hansestadt als Startup-Standort. Auch in diesem Jahr werden die Hamburg News über mutige Unternehmer berichten, die sich in “Die Höhle der Löwen” begeben.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.presseportal.de

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