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Jumphouse-Gründer Christoph Ahmadi & Till Walz - © Bärbel Schmidt

Deutscher Gründerpreis: Jumphouse aus Hamburg steht im Finale

Trampolinspringen liegt im Trend - das gilt im Prinzip für jede Zielgruppe. Das Startup aus Hamburg will auch Geschäftsleute ansprechen

Die Hamburger Gründer Christoph Ahmadi und Till Walz haben es mit ihrem Jumphouse-Team in das Finale des Deutschen Gründerpreises geschafft. Die Jury wählte sie unter die Top 3 der Deutschen Startups 2017. Bereits 2016 gewann das Jump House den Hamburger Gründerpreis – nun geht es auch ins Rennen um die nationale Auszeichnung. “Die Nominierung allein ist schon eine großartige Würdigung für uns und unser Team. Sie verdeutlicht, dass wir nicht nur für unsere Tausenden zufriedenen Gäste etwas Wertvolles geschaffen haben, sondern auch ein Unternehmen, das am Markt erfolgreich besteht und als Arbeitgeber tolle Perspektiven schafft”, sagt Christoph Ahmadi.

Neben den Jumphouse-Gründern hoffen auch das für fettarme Grillwürstchen bekannte Münchner Startup Grillido und das Software-Unternehmen Silexica aus Köln auf den Sieg in der Kategorie “Startup”. Am 20. Juni 2017 verleihen die Gründerpreis-Initiatoren stern, Sparkassen, ZDF und Porsche im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin den Deutschen Gründerpreis.

Auf der Suche nach weiteren Standorten

2014 gründeten Ahmadi und Walz das Unternehmen Jump House. Im Dezember desselben Jahres eröffneten sie den ersten Trampolinpark in Hamburg. Damit traten die Initiatoren einen neuen Trend in der Freizeitbranche los, der aktuell seinesgleichen sucht: Weit über 100.000 Gäste besuchten das Jump House Hamburg nach Angaben der Unternehmer allein im ersten Jahr. Inzwischen gibt es bereits fünf Jump House Trampolinparks in Deutschland (Hamburg, Berlin, Flensburg, Köln, Leipzig). Weitere sind in Planung. “Ein eigenes Expansionsteam sucht, besichtigt und bewertet dafür kontinuierlich bundesweit Immobilien sowie Partner für die Eigenentwicklung von Hallen”, erklärt Co-Founder Walz. Aktuell sind an den fünf Standorten und in der Zentrale in Hamburg rund 470 Mitarbeiter beschäftigt.

Team-Building im Trampolinpark

In den “Jump-Häusern” erwarten die Besucher mehrere Tausend Quadratmetern Gesamtfläche, bis zu 140 Trampoline in verschiedenen Größen und diversen Sprung- und Spaß-Attraktionen: Von weitläufigen Hauptfeldern mit bis zu 75 verbundenen Trampolinen, über 3D-Trampolin-Völkerballarenen, Basketballtrampoline, Schaumstoffgruben und Luftkissen zum Reinspringen, bis zu Innovationen wie einem Ninja Parcours ist für jede Herausforderung etwas dabei. Im Jump-House lassen sich nicht nur Kindergeburtstage und Schulausflüge organisieren, auch sportliche Business-Events können in den Trampolinparks stattfinden.

Wen es interessiert: Ein Ninja Parcours, auch Warrior Parcours genannt, ist ein Hindernisparcours. Bekannt aus Shows wie Ninja Warrior Germany (RTL) ist der Ninja Parcours eine besondere sportliche Herausforderung.

Geschäftsidee erfolgreich am Markt etabliert

“Natürlich sind wir aufgeregt und sehr gespannt. Wir freuen uns auf die Erfahrungen, die Beratung und Termine, die schon mit der Nominierung verbunden sind”, sagen Ahmadi und Walz. Die Jury wählt in der Kategorie “Startup” ein- bis maximal dreijährige Unternehmen aus, die ihre Geschäftsidee erfolgreich am Markt etablieren konnten. In der zweiten Wettbewerbskategorie “Aufsteiger” wurden drei weitere Finalisten nominiert, die bis zu neun Jahre alt sind und ein außerordentliches Wachstum vorweisen können.

Beim Deutschen Gründerpreis schneiden Hamburger Startups regelmäßig gut ab. 2016 konnten die Gründer des nachhaltigen Getränke-Labels LemonAid den Wettbewerb in der Kategorie “Aufsteiger” für sich entscheiden. In der selben Kategorie überzeugte 2015 der Webseitenbaukasten-Anbieter Jimdo.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.presseportal.de
www.deutscher-gruenderpreis.de
www.jumphouse.de

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