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Deskaround_Gründer_Thimon_Triebel_Katharina_Sack_Luise_Letzner_Katharina_Sack - © Deskaround, Thimon Triebel, Katharina Sack und Luise Letzner GBR

Deskaround vermittelt freie Arbeitsplätze in Unternehmen an Studierende

Ein freier Schreibtisch muss nicht gleich ein Job sein, kann aber einer werden

Die Plattform Deskaround will gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Das Netzwerk des Hamburger Startups vermittelt freie Schreibtisch- und Arbeitsplätze in Unternehmen an Studierende, die dort an ihren eigenen Projekten arbeiten und gleichzeitig Erfahrungen sammeln können. So sollen ganz ohne Nebenjobs und Praktika erste Kontakte geknüpft werden können. Die Unternehmen bekommen derweil als Gegenleistung Einblicke in die Arbeiten der Studierenden. Im Vordergrund steht jedoch der Arbeitsplatz selbst.

Erfolgreiches Konzept

Ein Mangel an Arbeitsräumen war es, der die Startup-Gründer Katharina Sack, Luise Letzner und Thimon Triebel auf die Idee brachte. Im Zuge eines Studienprojekts entwickelten die drei Studenten der HafenCity Universität den Ansatz und erforschten ihn durch Probearbeiten in unterschiedlichen Unternehmen. Das Konzept ging auf, seit Herbst 2013 bringt Deskaround Studierende und Unternehmen zusammen. Unterstützung fanden die Gründer im Mai 2014 durch das Stipendienprogramm Social Impact Start.

Austausch nach Vereinbarung

Auf der Internetseite des Startups können Unternehmen ihre freien Arbeitsplätze für Studierende anbieten. Anders als bei Coworking Spaces handelt es sich hierbei um kostenlose Arbeitsräume. Worin der Austausch zwischen Unternehmen und Studierenden neben dem Kontakt besteht, wird zuvor vereinbart. Hierbei kann es sich um Inhalte und Inspiration, Forschungsergebnisse sowie Recruiting-Angebote handeln. Gleichzeitig zeigen teilnehmende Unternehmen ihre Unterstützung für die Share Economy und soziale Verantwortung.

Unverbindliche Zusammenarbeit

Grundsätzlich sollte ein angebotener Arbeitsplatz über Schreibtisch, Stuhl, eine Steckdose sowie einen Internetzugang verfügen. Eine Betreuung der Studierenden wird den Startup-Gründern zufolge nicht erwartet, doch biete sich den Mitarbeitern des Unternehmens die Chance, sich inhaltlich mit den Studierenden auszutauschen. Die Vermittlung über Deskaround ist kostenlos, Spenden sind jedoch willkommen.
pk/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.deskaround.de
www.monitor.hamburg-startups.net/deskaround

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