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Startups@Reeperbahn Pitch - © Stefan Groenveld

Das sind die 5 Finalisten beim Startups@Reeperbahn Pitch 2016

Neben bekannten Durchstartern wie Sponsoo und Spice VR haben es auch hoffnungsvolle Newcomer in die Endauswahl geschafft

Auch in diesem Jahr bekommen wieder ganz unterschiedliche Geschäftsideen – von der Webseitenbeschleunigungs-Software bis zum digitalen Gitarrenlehrer – die Chance sich auf dem Startups@Reeperbahn Pitch potenziellen Investoren vorzustellen und ein Mediabudget im Wert von 100.000 Euro zu gewinnen. Die fünf Finalisten des Wettbewerbs, der zum vierten Mal ausgerichtet wird, hat die private Initiative Hamburg Startups am 31. August auf ihrer Webseite bekannt gegeben. Der Pitch findet am 21. September auf dem Hamburger Kiez im Rahmen des Reeperbahn Festivals statt. Die Hamburg News stellen die fünf Finalisten vor.

Nie wieder lange Ladezeiten mit Baqend

Langsam ladende Internetseiten können den Unternehmensgewinn schmälern. Das besagen zumindest Studien von Google und Amazon. Baqend aus Hamburg will dieses Problem beheben. Das Hamburger Startup vertreibt eine Cloud-Lösung zur Beschleunigung von Webseiten und Apps. Hinter der ausgeklügelten Software stehen die Baqend-Gründer Felix Gessert, Florian Bücklers, Hannes Kuhlmann und Malte Mauenroth. Fünf Jahre forschten die Pioniere an der Universität Hamburg. 2014 wurde offiziell gegründet. Mit ihrer Lösung, die den Webseitenaufbau um das 2,5-Fache beschleunigen soll, wollen die Vier vor allem Spieleentwickler, Startups, Agenturen, E-Commerce-Anbieter und Software-Firmen erreichen.

Horse Analytics ermöglicht 24-Stunden-Betreuung

Völlig anderes Thema: Pferdesport. Die App Horse Analytics soll Pferdeliebhabern ermöglichen, ihre Schützlinge auch dann zu beobachten, wenn sie außer Reichweite sind. So kann die App analysieren wie aktiv das Pferd auf der Weide ist oder ob ein neuer Stallgefährte das Tier beunruhigt, heißt es in der App-Beschreibung. Als begnadete Reiterin und Polospielerin bringt Horse Analytics-Gründerin Enri C. Strobel ihre Expertise ein. Zwar stehe das Berliner Startup noch ganz am Anfang – es sucht gerade erst Tester für seine Betaphase – doch habe die Jury viel Potenzial und einen riesigen Markt gesehen, den das Startup erobern könnte, heißt es in dem Bericht von Hamburg Startups.

Neue Perspektiven mit Spice VR

Weniger überraschend ist der Einzug des Hamburger Startups Spice VR ins Finale. Mit der 360-Grad-Drohne Spherie durfte Spice VR-Gründer Nicolas Chibac in diesem Jahr schon auf dem renommierten Kultur- und Digitalfestival South by Southwest im texanischen Austin pitchen. Zurück in Hamburg überzeugte Spherie die Juroren des Webfuture Awards. Die Drohne kann in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden und zum Beispiel Virtual Reality-Aufnahmen von Sportveranstaltungen, Konzerten oder für Menschen kaum zugänglichen Naturschauplätzen erzeugen. Damit ist Spherie auch ein heißer Anwärter auf den Thron beim Startup@Reeperbahn Pitch.

Sponsoo bringt Sportler und Sponsoren zusammen

Ebenfalls auf dem Erfolgskurs ist das Hamburger Startup Sponsoo. Gerade erst hat das Unternehmen 300.000 Euro in einer Finanzierungsrunde eingesammelt. Mit dem frischen Geld wolle das Startup seinen Wachstumskurs fortsetzen, kündigte Geschäftsführer Andreas Kitzing an. Auf Sponsoo können Sportler aller Sportarten aus ganz Deutschland, aber auch Vereine oder Verbände, einstellen, was sie Sponsoren zu bieten haben: Bandenwerbung, Trikot-Sponsoring oder auch eine Anzeige im Vereinsmagazin. Kommt es zwischen Sportlern und Sponsoren zum Geschäft, erhält Sponsoo einen prozentualen Anteil an der Sponsoringsumme. Andreas Kitzing und sein Co-Founder Béla J. Anda gründeten Sponsoo im August 2014.

Gitarren-App Uberchord für Berlin

Mit Uberchord wird sich ein weiteres Berliner Startup auf die Bühne beim Startups@Reeperbahn Pitch wagen. Die App soll Gitarren-Anfängern bei den ersten Zupfversuchen ebenso wie geschulten Profis bei komplizierteren Akkorden auf die Sprünge helfen. Das funktioniert, indem die App nicht nur hört, wenn der Spieler eine falsche Note spielt, sondern auch erkennt, auf welche andere Position am Gitarrenhals der Finger wandern muss. Die Gründer von Uberchord sind Eckart Burgwedel, Simon Barkow Oesterreicher, Martin Polak und Ilona Maslioukovskagia. Seit April 2015 ist der digitale Gitarren-Lehrer in den App-Stores verfügbar.

Die fünf Finalisten wurden von 26 Startup-Experten – darunter Investoren, Journalisten, und andere vernetzte Akteure aus der Gründerszene – bestimmt. Sanja Stankovic und Sina Gritzuhn, die Gründerinnen der privaten Initiative Hamburg Startups, hatten zuvor aus 120 eingereichten Pitchdecks die 27 vielversprechendsten Kandidaten ausgewählt.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
Foto: Stefan Groenveld

www.hamburg-startups.net
www.baqend.com
www.horse-analytics.com
www.spicevr.com
www.sponsoo.de
www.uberchord.com

Über Hamburg Startups

Das Hamburg Startups Team rund um die Gründerinnen Sina Gritzuhn und Sanja Stankovic setzt sich für eine effektive Vernetzung und Sichtbarkeit der Hamburger Startup-Szene ein. Neben Event-Formaten wie der Startups@Reeperbahn Pitch und dem Hamburg Startups Mixer haben sie gemeinsam eine Plattform etabliert, die eine transparente Darstellung aller Hamburger Startups bietet – dem Hamburg Startup Monitor. Das Team möchte sich mit dem regelmäßigen Monitoring der Startup-Szene für die internationale Wahrnehmung der Stadt Hamburg als Gründermetropole einsetzen. Eine Übersicht über rund 400 Hamburger Startups ist im Hamburg Startup Monitor zu finden. Weitere Informationen unter www.hamburg-startups.net und www.monitor.hamburg-startups.net.

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