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Bedeutung von Social Media als Sprachrohr und Feedback-Tool

Mehr als jeder Fünfte fühlt seine Meinung durch Social Media stärker wahrgenommen. Weitere Ergebnisse der repräsentativen Umfrage

Facebook, Twitter und Co. machen es einfach, die eigene Meinung anderen mitzuteilen. Aber fühlen sich die Deutschen dadurch auch besser in der medialen Öffentlichkeit wahrgenommen als in der Zeit vor den sozialen Netzwerken? Eine in Hamburg in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage zeigt nun: Insgesamt 22 Prozent finden, dass ihre Meinung heute stärker wahrgenommen wird, 66 Prozent sehen hingegen keinen Unterschied zu früher. 12 Prozent fühlen ihre Meinung heute weniger stark wahrgenommen. Diese Ergebnisse ermittelte Statista im Auftrag der Medien- und Digitalinitiative nextMedia.Hamburg.

Verbesserung der Inhalte

Ein gutes Zeugnis stellen vor allem die jungen Mediennutzer den etablierten Medien aus: Fast die Hälfte (45 Prozent) der 18- bis 29-jährigen finden, dass die Berücksichtigung von Meinungen und Themen aus den sozialen Netzwerken in etablierten Medien ausgewogen ist. Über alle Altersgruppen hinweg betrachtet, sahen dies 37 Prozent so.

„Obwohl die sozialen Medien heute vermehrt als Distributionskanal für Inhalte der Medienhäuser genutzt werden, behalten sie nach wie vor ihre Bedeutung als Sprachrohr der User und direkte Feedback-Möglichkeit“, erklärte May-Lena Bork, Digitalexpertin von nextMedia.Hamburg. „Für Medienmacher steigt durch die direkte Interaktion mit den Nutzern die Komplexität ihrer Arbeit. Zum anderen eröffnen sich hierdurch aber auch neue Chancen – denn das gefilterte Feedback kann zur Innovation und Verbesserung der Inhalte maßgeblich beitragen“, so May-Lena Bork weiter. Wie Startups Social Media für ihre Online-Kommunikation am besten nutzen, erläuterte Dominik Böcker, Geschäftsführer der Online-Agentur Pier24 kürzlich in den Hamburg News.

Twitter und Co. auch in Print und TV

Zu viel Meinung aus dem Netz monierten 23 Prozent, nur 17 Prozent kritisierten zu wenig Social-Media-Themen in etablierten Medien. Gerade aber die ältere Bevölkerung scheint mehr Debatten von Twitter und Co. auch in Print und TV sehen zu wollen (jeweils 20 Prozent bei 40- bis 49- sowie den 50- bis 60-jährigen). Statista befragte im Auftrag von nextMedia.Hamburg in einer repräsentativen Online-Befragung im 30. August bis 5. September 2016 insgesamt 1000 Internetnutzer zwischen 18 bis 60 Jahren in Deutschland. Weitere Ergebnisse der Befragung sind in Unified, dem Digitalmagazin von nextMedia.Hamburg, zum Thema Content Accountability erschienen.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.nextmedia-hamburg.de

Über nextMedia.Hamburg

nextMedia.Hamburg ist die Hamburger Initiative für die Medien- und Digitalwirtschaft. Sie wird getragen von der Freien und Hansestadt Hamburg, der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH, dem Verein Hamburg@work sowie engagierten Unternehmen und Persönlichkeiten. Ziel der Initiative ist es, die Spitzenposition der Medienmetropole Hamburg zu sichern und die Rahmenbedingungen für die hiesigen Unternehmen zu verbessern. Die Initiative und der nextMedia.StartHub sind erste Ansprechpartner zu allen Fragen der digitalen Wirtschaft für Unternehmen, Institutionen und die Öffentlichkeit in Hamburg. Weitere Informationen unter www.nextMedia-Hamburg.de

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