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Drivy Vermietung Schlüsselübergabe - © Stefan Wieland

Autovermietung Drivy startet in Hamburg

Die französische Autovermietungsplattform Drivy eröffnet eine erste Dependance in Hamburg.

Nach dem Deutschand-Start in Berlin will Drivy sich nun auch in Hamburg einen Markt erschließen. Weitere Städte in ganz Deutschland sollen folgen. Die Idee: Autos von und für Nachbarn, Freundesfreunde und alle, die ihr Auto viel zu selten nutzen oder aber keines besitzen und dennoch für bestimmte Gelegenheiten mobil flexibel sein möchten. “Drivy ist von Menschen für Menschen, die wir letztlich mit unserer Plattform nur zusammenbringen”, so Gero Graf, Geschäftsführer von Drivy in Deutschland.

Idee der Sharing Economy

Was für Mode, Möbelstücke, Büros und Wohnungen längst an der Tagesordnung ist, solle sich nun auch in Sachen Mobilität durchsetzen. “Rechnet man die Stunden zusammen, werden zugelassene Autos heutzutage im Durchschnitt meist nur 15 Tage im Jahr aktiv genutzt. Warum also die übrigen verfügbaren Zeiten nicht mit anderen teilen?”, so die Unternehmensidee. “Von privat zu privat. Drivy bietet die Plattform, um Suchende und Findende zusammenzubringen”, heißt es in der Ankündigung.

Eigens entwickelte Versicherung

Für die Sicherheit von Fahrer und Fahrzeughalter arbeitet Drivy mit der Allianz zusammen. Wird ein Mietvertrag über Drivy geschlossen, tritt für die gesamte, vereinbarte Mietdauer nicht die Versicherung des Vermieters ein, sondern eine eigens entwickelte Ad-hoc Versicherung der Allianz, die eine Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung beinhaltet. Zudem seien die Mieter umfassend durch den Allianz-Schutzbrief geschützt.

Für einen Ausflug mit Freunden

Mit einer durchschnittlichen Mietdauer von zwei bis vier Tagen sieht sich Drivy nicht als Konkurrenz von bspw. innerstädtischen Carsharing Anbietern. Drivy sieht sich als Ein-Verlängertes-Wochenende- Alternative oder Option für einen Ausflug mit Freunden. Drivy ist als Web, iOS und Android App verfügbar.

Für beide Seiten ist die Registrierung bei Drivy kostenlos. Der Mieter zahlt einen vom Vermieter festgelegten Preis, der sämtliche Kosten enthält – lediglich die Spritkosten kommen außerdem auf den Mieter zu. Für den Festpreis gibt Drivy Richtwerte je nach Fahrzeugtyp, Baujahr, etc. als Entscheidungshilfe für den Vermieter vor.

Quellen und weitere Informationen:
www.drivy.de

Über Drivy

Drivy wurde 2010 als Voiturelib in Frankreich von Paulin Dementhon gegründet. Seit 2013 agiert das französische Startup mit Sitz in Paris als „Drivy“ und hat bis heute knapp 400.000 registrierte Nutzer und 20.000 Fahrzeuge in Frankreich. Die Hauptinvestoren Index Ventures und Alven Capital unterstützten Drivy bereits 2012 mit knapp zwei Mio. Euro; weitere sechs Millionen Euro konnte das heute 30-köpfige Unternehmen im Mai 2014 einsammeln. Damit soll nun expandiert werden. Berlin machte Ende 2014 erfolgreich den Anfang, neben Hamburg werden im Frühjahr 2015 weitere deutsche Städte folgen.
(Angaben: Drivy)

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