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AmazonFresh-App - © Amazon

AmazonFresh startet Lebensmittel-Versand in Hamburg

Lieferservice vor die Haustür - das bieten inzwischen viele Hamburger Supermärkte, aber auch Startups mit ausgewählten Produzenten an

Nach Berlin und Potsdam ist Amazon mit seinem Lebensmittel-Lieferdienst Fresh nun auch in Hamburg gestartet. Zunächst werden nur Kunden in einigen Stadtteilen beliefert, wie der Online-Versandhändler am Mittwoch mitteilte. Kunden des Premium-Services „Amazon Prime“, die einen weiteren Aufpreis für den Lebensmittel-Lieferdienst zahlen, können laut Amazon aus einem Angebot von insgesamt 300.000 Produkten wählen. Für den Versand in Hamburg hat das Unternehmen Hamburg-typische Marken, wie Darboven Kaffee, Fritz-Limonade oder Astra Bier in das Sortiment aufgenommen. „Wir wollen das Angebot weiter vergrößern und sind zuversichtlich, dass bald Prime-Kunden in ganz Hamburg von AmazonFresh profitieren werden“, sagte Florian Baumgartner, Director AmazonFresh Deutschland.

Bio-Produkte online bestellen

Die Option, Lebensmittel online zu bestellen und nach Hause liefern zu lassen, bieten in Hamburg inzwischen viele Supermärkte aber auch Geschäfte mit ausgewählten Produzenten und Lieferanten an. Wer sich zum Beispiel von RegioBio Lebensmittel liefern lässt, erhält nur Bio-Produkte, die größtenteils in Norddeutschland produziert werden. Das Sortiment umfasst Obst, Gemüse, Brotwaren, Fleisch, Milchprodukte, Kaffee, Tee, Gewürze, Aufstriche, Säfte, Wein und Bier in Bio-Qualität.

Frischepost-Lieferung im Elektrofahrzeug

Auch das Hamburger Startup Frischepost greift regionalen Produzenten mit einem Online-Shop unter die Arme. Neben Obst und Gemüse bietet das Startup Milchprodukte, Eier, Backwaren und Fleisch, aber auch verarbeitete Erzeugnisse, wie Säfte, Limonaden, Dressings und Suppen an. Zu jedem Produkt wird im Online-Shop der Erzeuger vorgestellt. Die Lebensmittel werden in Mehrwegboxen mit Elektrofahrzeugen geliefert. Seit Mai 2017 können Kunden ihre Bestellungen auch bei ausgewählten Filialen der Hamburger Drogeriekette Budnikowsky abholen.

Überraschungs-Boxen von Foodist

Einen überregionalen Ansatz wählte das Hamburger Startup Foodist, das 2016 vom Kölner Medienhaus Ströer übernommen wurde. Die Geschäftsidee von Foodist sind Delikatessen-Boxen, die monatlich an Kunden in Deutschland und im europäischen Ausland versendet werden. Kunden des Startups können zwischen Boxen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, wie der „Fine Food Box“ und der „Active Box“ wählen. Der besondere Clou: Der Inhalt der Boxen bleibt bis zur Ankunft eine Überraschung. Das Foodist-Team wählt ausschließlich vegetarische Delikatessen, die keine künstlichen Zusatzstoffe enthalten.

Kunden-Partizipation im Pure Food Store

Ein weiteres spannendes Konzept verfolgt der Pure Food Store aus Hamburg. Im Onlineshop des Hamburger Startups gibt es Lebensmittel in zertifizierter Bioqualität, aber auch vieles mehr, was zu einem gesunden und nachhaltigen Lebensstil passt: von Naturkosmetik und Drogerieartikeln bis hin zu nützlichem (Küchen-) Zubehör. Dabei sollen die Produkte zum möglichst erschwinglichen Preis angeboten werden. Eine weitere Besonderheit: Kunden der Plattform können über die Social Media-Kanäle des Startups ganz demokratisch darüber abstimmen, welche neuen Produkte in das Sortiment aufgenommen werden oder die Gründerinnen auch direkt mit neuen Vorschlägen kontaktieren.
ca

Quellen und weitere Informationen:
www.amazon-presse.de

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