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AffordableArtFair - © Affordable Art Fair

Affordable Art Fair an diesem Wochenende in der Hamburg Messe

Das Konzept: Kunst für möglichst viele Menschen zugänglich und erschwinglich zu machen. Alle Werke zwischen 100 und 7.500 Euro. Neu ist die Hamburg Section der Messe

Die Affordable Art Fair öffnet vom 19. bis 22. November zum vierten Mal ihre Tore. Die Idee, Kunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen, Schwellenängste zu nehmen und den Kunstkauf zu demokratisieren, ist das Ziel der Messe. Präsentiert werden zeitgenössische Positionen junger Talente und renommierter Künstler wie Jonathan Meese, Thomas Höpker, Daniel Richter, Damien Hirst und Günther Uecker, vorgestellt von 75 Galerien aus aller Welt. Alle Werke bewegen sich in einem Preisrahmen zwischen 100 und 7.500 Euro. Neu in diesem Jahr ist die Hamburg Section, eine kuratierte Sonderschau Hamburger Galerien.

Erschwingliche Kunst für Jedermann

„I do not want art for a few any more than I want education for a few, or freedom for a few“. Mit diesen Worten machte einst der Philosoph und Künstler William Morris seinen Standpunkt zum Kunstbetrieb klar – es ist zugleich das Motto der Affordable Art Fair, die sich seit Gründung dafür einsetzt, Kunst für alle zugängig zu machen und mehr Menschen für die zeitgenössische Kunst zu interessieren. Schwellenängste abbauen und gleichzeitig Sammler locken – das gelang in Hamburg glücklicherweise von Anfang an. Mit 17.200 Besuchern im Jahr 2014 hat sich die Affordable Art Fair an einem Standort etablieren können, der für Kunstmessen immer als schwierig galt.

75 Galerien mit Gegenwartskunst

In diesem Jahr warten 75 nationale und internationale Galerien auf Kunstinteressierte, darunter Gallery Kitai (Tokio), Gallery White Birch (Seoul), Britta Prinz Arte (Madrid), Galerie NUMMER40 (Niederlande) und Manifold Editions (London) sowie zahlreiche Galerien aus Deutschland. Sie präsentieren Positionen zeitgenössischer Kunst aus Fotografie, Malerei, Skulptur und Grafik, unter anderem von Jonathan Meese, Thomas Höpker, Daniel Richter, Damien Hirst und Günther Uecker.

Elf Künstler aus Hamburg in eigener Abteilung

Neu in diesem Jahr ist die Hamburg Section. In dieser vom Hamburger Kunsthistoriker Dr. Wolf Jahn kuratierten Sonderschau präsentieren elf ausgewählte Hamburger Galerien ihre Künstler. Mit dabei sind unter anderem Feinkunst Krüger, Galerie Renate Kammer, Galerie Herold, Galerie und Verlag St. Gertrude, Galerie Evelyn Drewes und Galerie Holzhauer Hamburg. Zu den gezeigten Künstlern gehören: Dirk Meinzer, Nobuko Watabiki und Jo Röttger. „Von Anfang an war es uns ein besonderes Anliegen, den Kunststandort Hamburg mit der Messe zu stärken. Die Hamburg Section ist dabei für uns der notwendige nächste Schritt, um den Besuchern die hohe Qualität hanseatischer Galerien zu präsentieren”, so Messedirektor Oliver Lähndorf.

Kunststudenten mit dabei

Auch die Nachwuchsförderung geht mit der Emerging Artists Exhibition in die nächste Phase: Zum ersten Mal stellen hier ausschließlich Künstler der Hochschule für bildende Künste (HfbK) aus: Jenny Schäfer und Natalia Sidor zeigen fotografische Arbeiten, Robert Vellekoop steht für Positionen in der Malerei. Da die Nachwuchskünstler noch nicht von Galerien vertreten werden, bieten sich ihnen hier neue Möglichkeiten der Eigenpräsentation vor einem großen Publikum. Die Kunsthistorikerin und Messemanagerin Isabel Deimel kuratiert die Ausstellung.

Blicke hinter die Kulissen

Das Thema Kunst in Hamburg greifen auch die Art Talks in Kooperation mit Artcollector auf. Katharina Bittel (Vorstand Neue Kunst in Hamburg e.V.) gewährt am 20. November 2015 um 17 Uhr einen Blick hinter die Kulissen des Kunstmarktes. Am 21. November um 17 Uhr diskutieren Inga Wellmann (Kulturbehörde Hamburg), Renate Kammer (Galerie Renate Kammer) und Oliver Lähndorf (Affordable Art Fair) über den Kunststandort Hamburg.

Außerdem bietet die Affordable Art Fair ein umfangreiches Rahmenprogramm: Siebdruckworkshops des Künstlerkollektivs WE ARE VISUAL, den Late View am Donnerstagabend 22 Uhr mit anschließender Party „L’art aux folles“ im VOLT (Karolinenstraße 45), kunstpädagogische Kinderbetreuung sowie Bars und Food-Stände.
him

Quelle und weitere Informationen:
http://affordableartfair.com/hamburg

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