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© Jeremy Abbett - google

Mehr Ideen wagen - 5 Tipps von Google-Evangelist Jeremy Abbett

Den Status quo infrage stellen und mal raus aus der Bude - Erfolgsstrategien von Kreativitäts-Guru Jeremy Abbett

Viele Unternehmen in Deutschland lassen der Kreativität nicht genug Freiraum. Graue Büros, ein voller Terminkalender – das fördert Bequemlichkeit und eingefahrene Strukturen. Hamburg News hat darüber mit Technik-Missionar Jeremy Abbett gesprochen. Der “Creative-Evangelist” bei Google in Hamburg versucht Menschen für neue Technologien und moderne Arbeitsformen zu begeistern. Wichtig für ihn ist es herauszufinden, wie die Kreativität der Mitarbeiter am besten für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen genutzt werden kann. Für mehr Kreativität und Innovationen am Arbeitsplatz hat er fünf Tipps für Unternehmen parat:

Tipp 1: Diversität fördern

Die Mischung am Arbeitsplatz ist entscheidend. Dabei geht es laut Abbett nicht nur um Geschlechterrollen, sondern um viel mehr. „Bei Vielfalt geht es darum, Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen. Haben Mitarbeiter verscheidene Hobbies, Interessen, Erfahrungen oder Einstellungen, können auch Unternehmen davon profitieren.”

Tipp 2: Unbequeme Fragen stellen

„Fred aus der Buchhaltung macht das immer so“, solche Sätze höre man immer wieder im Büro. Abbett rät, öfter mal den Status quo infrage zu stellen. „Das ist für viele Menschen nicht leicht, weil man da auch mit der Unternehmenspolitik in Berührung kommt. Dabei können kreative Versuche viel Potenzial haben, wenn sie gemeinsam umgesetzt werden.”

Tipp 3: Raus aus der Komfortzone

Neues ausprobieren ist wichtig, so der Kreativitäts-Experte. „Sehr oft sind wir zu bequem, verharren in unserer Komfortzone; in Deutschland ist dieses Verhalten besonders ausgeprägt.“ Wer aber in seiner Komfortzone nur auf seinen Gehaltscheck wartet, der stellt sich nicht den Hindernissen, die oft auch zu mehr Kreativität führen.

Tipp 4: Arbeitsumfeld

Kreatives Arbeiten erfordert eine kreative Umgebung. „Wenn man zur Arbeit geht und es fühlt sich an, als betrete man ein aktenverstaubtes Versicherungsbüro, dann sind die Chancen, etwas Tolles zu erschaffen, nicht sehr groß. Lieber rausgehen oder ein Arbeitsumfeld schaffen, das Kreativität fördert“, so Abbett.

Tipp 5: Ausprobieren

Gute Ideen müssen umgesetzt werden. “Das klingt einfach, erfordert aber eine Menge Mut und Durchsetzungsvermögen. Jeder von uns hat viele Ideen. Wäre es nicht schade, wenn die verloren gehen?”
ak/st/kk

Das Interview wurde von nextMedia.hamburg für die Hamburg News aufgezeichnet.

Quellen und weitere Informationen:
www.jeremy.abbett.net

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