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Deichtorhallen - © Deichtorhallen

25 Jahre Deichtorhallen

Drei Häuser unter einer Dachmarke. 90 Gruppen- , 120 Einzelausstellungen, 1.900 Künstler. Tage der Offenen Tür am 9. November und im kommenden Frühjahr. Jubiläumsarbeit "Ungläubiges Glück" von Christian Jankowski.

Am 9. November 1989 eröffnete mit der Ausstellung “Einleuchten” von Harald Szeemann das Ausstellungsprogramm. Seitdem sind die Deichtorhallen ein international renommierter Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst und Fotografie. Die beiden historischen Gebäude vom Beginn des 20. Jahrhunderts bestechen durch ihre offene Stahlglas-Architektur, die heute den Raum für internationale Großausstellungen im “Haus der Photographie” und in der “Halle für aktuelle Kunst” bieten. Seit 2011 ergänzt eine Dependance in Hamburg-Harburg mit der Sammlung Falckenberg die beiden Gebäude am Übergang von der Hamburger Kunstmeile zur Hafencity. Seit 1989 wurden die Werke von mehr als 1.900 Künstlern dort in 90 Gruppen- und 120 Einzelausstellungen präsentiert.

Bildenden Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

Neben umfangreichen monographischen Ausstellungen von bekannten Künstlern wie Andy Warhol, Martin Kippenberger, Louise Bourgeois oder Gilbert & George werden auch jüngeren künstlerischen Positionen immer wieder sehr früh große Ausstellungen eingeräumt wie etwa Andreas Gursky, Jonathan Meese, Wolfgang Tilmans oder Elizabeth Peyton. Außergewöhnliche Schauen wie “Perfect World” von Jason Rhoades und Antony Gormleys “Horizon Field Hamburg” zogen den Raum der offenen Deichtorhalle bewusst in ihre Inszenierung ein. Darüber hinaus werden Themen- und Gruppenausstellungen sowie große internationale Kunstsammlungen gezeigt, so die Sammlung des Centre Pompidou, die Sammlung Goetz, die Julia Stoschek Collection oder die Sammlungen Olbricht, Falckenberg und Sigg. Auch finden regelmäßig Ausstellungen mit einer programmatischen Nähe von Kultur und Alltag sowie mit kulturhistorischen Themen statt – wie z.B. die Ausstellungen “Art & Economy” (2002) oder “Wunder” (2011), die sich bewusst an ein breites Publikum wenden. Ein umfangreiches Angebot im Bereich der kulturellen Bildung mit vielfältigen Kooperationspartnern flankiert das Ausstellungsprogramm. Ein Designshop, die Fachbuchhandlung für Fotografie, die Bibliothek F.C. Gundlach sowie das vielfach ausgezeichnete Restaurant “Fillet of Soul” runden das Angebot der Deichtorhallen ab. Geleitet werden sie seit 1. Oktober 2009 ist Dirk Luckow als Intendant und Bert Antonius Kaufmann als kaufmännischer Direktor.

Spannendes Jubiläumsprogramm

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Deichtorhallen Hamburg produziert der Künstler Christian Jankowski eine neue Arbeit unter dem Titel “Ungläubiges Glück”. Das Werk verbindet das epochale Ereignis des Mauerfalls mit der Eröffnung der Deichtorhallen Hamburg, die zufällig auf den gleichen Tag, den 9. November 1989, fiel. Die künstlerische Arbeit ist exklusiv nur am Jubiläumstag von 17-21 Uhr auf dem Deichtorhallen-Platz zu erleben. Einen Rückblick auf 25 Jahre Ausstellungsgeschichte stellt die Jubiläumswebsite www.deichtorhallen25.de vor. Darauf sind auch Besucher aufgerufen, Fotos aus 25 Jahren Deichtorhallen zu posten. Ein Tag der offenen Tür mit besonderem Jubiläumsprogramm folgt im Frühjahr 2015 nach Abschluss der Sanierung der “Halle für aktuelle Kunst”.
him

Quelle und weitere Informationen:
deichtorhallen25.de
deichtorhallen.de

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