Titel Luftfahrt
Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und Airbus Group Chef Thomas Enders - © Airbus Group Sven Marquard

Scholz wirbt in Paris für den Luftfahrtstandort Hamburg

Der Bürgermeister besuchte die Paris Air Show. Internationale Luftfahrtmesse zeigt technologische Neuheiten, Trends und Topseller. Mehr als 20 Unternehmen aus Hamburg und Umgebung vertreten

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz hat am Dienstag bei der 51. Internationalen Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris für den Luftfahrtstandort Hamburg geworben. „Hamburg ist heute einer der führenden Luftfahrtstandorte weltweit. Über 40.000 hochqualifizierte Beschäftigte aus der Metropolregion Hamburg arbeiten in diesem Bereich“, sagte Scholz bei einem Empfang am Gemeinschaftsstand von Hamburg und Bremen.

„Der Erfolg des Luftfahrtstandortes Hamburg ist auf unsere erfolgreiche Clusterpolitik zurückzuführen, bei der Wirtschaft und Wissenschaft Hand in Hand zusammenarbeiten und der internationale Austausch gezielt gefördert wird. Unser Ziel ist es, Hamburgs Know-How auch in Zukunft branchen- und länderübergreifend zu verbinden, weiter auszubauen und Innovationen zu stärken“, betonte Scholz.

Hamburg ist weltweit die Nummer drei

Hamburg ist weltweit – hinter Seattle und Toulouse – der drittgrößte Standort der zivilen
Luftfahrtindustrie. Hamburgs größter Arbeitgeber, Airbus, ist auch in diesem Jahr in Paris vertreten. Zu sehen sind neben technologischen Neuheiten, wie dem neuen Airbus A350 XWB, der Topseller A320 und das Flaggschiff des Hamburger Luftfahrtstandortes, der A380. Seit dem Erstflug des A380 sind weltweit mehr als 80 Millionen Personen damit befördert worden.

Mehr als 20 Hamburger Unternehmen in Paris vertreten

Die Lufthansa Technik ist mit rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zweitgrößte
Arbeitgeber in Hamburg. Auf der Messe zeigt das Unternehmen seine weltweit führende Kompetenz im wachsenden MRO-Markt (Maintenance, Repair and Overhaul). Zudem sind über 20 weitere Unternehmen und Institutionen aus Hamburg und Umgebung vertreten.

Am norddeutschen Gemeinschaftsstand von Hamburg Aviation e.V., Hanse Aerospace e.V. und des Bremer Luftfahrtverbandes Aviabelt e.V. unterzeichnete Hamburg Aviation mit der japanischen Region Nagoya ein Memorandum of Understanding über die strategische Zusammenarbeit im Wirtschafts- und Wissenschaftstransfer.

Förderzusage erhalten

Gerade die Internationalisierung von Innovations- und Bildungsprozessen gewinnt in der Zusammenarbeit mit anderen starken Regionen zunehmend an Bedeutung. Diesen Weg unterstützt auch die Bundesregierung im Rahmen ihrer Exzellenzinitiative. Erst letzte Woche hatte Hamburg Aviation die Förderzusage für eine Innovationskooperation mit dem Luftfahrtnetzwerk Aero Montreal erhalten. Diese Stärkung des transatlantischen Bündnisses unterstützt der Bund mit bis zu vier Millionen Euro über einen Zeitraum von 5 Jahren.

Scholz betonte, dass der Luftfahrtstandort Hamburg viel vorzuweisen habe. An der Entwicklung und dem Bau des neuen Airbus A350, der täglich am Himmel von Le Bourget kreise, trage der Standort Hamburg einen wesentlichen Anteil: Über die Hälfte aller weltweiten Flugzeuge aus der A320-Familie werde in Hamburg-Finkenwerder gebaut.

Erfolgreiches Luftfahrt-Cluster

Mit Lufthansa Technik weise Hamburg einen weiteren Player mit weltweitem Ruf auf. Nicht
zu unterschätzen seien auch die 300 kleinen und mittleren Unternehmen und Institutionen,
Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die in Hamburg vertreten seien. „Als Stadt unterstützen wir die Luftfahrtindustrie seit vielen Jahren durch Forschungsprogramme, durch Investitionen in die Infrastruktur und durch unser erfolgreiches Luftfahrtcluster Hamburg Aviation“, sagte Scholz.

Scholz war am Montag zu einer dreitägigen Reise nach Paris aufgebrochen. Er trifft auf dieser Reise in seiner Rolle als Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Gesprächsthemen sind die Förderung des Luftfahrtstandortes Hamburg, berufliche Bildung, Spracherwerb, Jugendaustausch, der Schutz von Autorenrechten und die kulturelle Vielfalt.
kk

Quelle und weitere Informationen:
Senatspressestelle www.hamburg.de
www.hamburg-aviation.de

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