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Ryanair erweitert Streckennetz ab Hamburg

Im nächsten Jahr steuert die irische Airline von Hamburg aus sieben Destinationen an. Neue digitale Angebote

Ryanair-Chef Michael O’Leary hat den Sommerflugplan 2016 für den Hamburg Airport vorgestellt. Im nächsten Jahr steuert die irische Airline von Hamburg aus sieben Destinationen an. Bislang können Fluggäste vom Hamburger Flughafen mit der Billigairline Ryanair zwei Reiseziele erreichen: Lissabon und Porto. Bereits im Winterflugplan wird das Angebot aufgestockt.

Die Urlaubsdestinationen Alicante, Barcelona, Madrid und Malaga werden dann regelmäßig angeflogen. Ab Sommer 2016 haben Sonnenhungrige zudem gleich fünf Mal wöchentlich die Möglichkeit mit Ryanair nach Palma de Mallorca zu fliegen. Lediglich einmal pro Woche werden dagegen die Neuzugänge Madrid und Barcelona angesteuert.

35 Ryanair-Flüge ab Hamburg

Wie die meisten großen Flughäfen verzeichnet auch der Hamburg Airport jährliche Zuwächse im Niedrigpreissegment. Allein von Ryanair werden im kommenden Sommer wöchentlich insgesamt 35 Flüge ab Hamburg starten. Das Unternehmen rechnet mit 500.000 Kunden, die es im nächsten Jahr von Hamburg aus befördert, und kalkuliert mit der indirekten Sicherung von 500 Arbeitsplätzen.

Digitalisierung auf dem Vormarsch

Außerdem kündigte CEO Michael O’Leary weitere Schritte im Bereich Digitalisierung an, die noch in diesem Herbst realisiert werden sollen. Neben einer App werden neue digitale Features wie eine Preissicherungs-Funktion eingesetzt, bei der Kunden gegen eine Gebühr von 5 Euro einen Tarif für 24 Stunden blocken können.

Ryanair bleibt hinter Germanwings und AirBerlin

Laut einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ist Ryanair im Low Cost Segment europaweit Marktführer. Mit fast 8.400 Flügen pro Woche auf mehr als 1.500 Strecken erreicht das Unternehmen einen Marktanteil von 24 Prozent. In Deutschland hingegen, das beim Billigflugangebot im europäischen Vergleich auf Platz zwei rangiert, bleibt die irische Fluggesellschaft hinter der Lufthansa-Tochter Germanwings und AirBerlin. Auf Platz vier bis sieben folgen die Low Cost Carrier Easyjet, Wizz, flybe und Norwegian. CEO Michael O’Leary sieht Nachholbedarf im deutschen Markt: „Wir sind bestrebt, unseren Marktanteil in Deutschland in den kommenden Jahren von 5 Prozent auf 20 Prozent auszubauen“.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www. corporate.ryanair.com. corporate.ryanair.com
www.dlr.de

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