Titel Luftfahrt
BrandschutzLHT - © Sonja Brüggemann / Lufthansa Technik AG

Neue Labore bei Lufthansa Technik in Hamburg

Neue Forschungsstätten für Experten vom Brandschutz bis zur Materialforschung

Die Lufthansa Technik AG investiert im Rahmen eines laufenden Zukunftsprogramms in hohem Maße in Forschung und Innovation. Um künftig noch intensiver als bislang selbst Entwicklungen vorantreiben zu können, wurde ein neues Chemie-Labor eröffnet. Das Labor wurde zusammen mit der bestehenden Metallurgie in einen Neubau am Heimatsitz der Lufthansa Technik in Hamburg integriert. Gerade im Bereich der Produktentwicklung für Flugzeugkabinen stehen dem Unternehmen damit neue Möglichkeiten für umfassende Tests und die Materialforschung zur Verfügung.

Vielfältige Aufgaben für das Brandschutzlabor

Von Stoffpolstern in der Economy Class über Sitzbezüge aus Leder in der Business Class bis hin zu edlen Hölzern, Goldapplikationen oder einem flauschigen Teppich in einem privaten VIP-Jet: die Auswahl der in einer Flugzeugkabine verbauten Materialien ist enorm vielfältig. Doch nicht alles, was den Aufenthalt an Bord verschönert, ist auch brandschutztechnisch für den Einbau in ein Flugzeug geeignet. Daher müssen alle an Bord verwendeten Materialien auf ihre Schwerentflammbarkeit getestet werden. Dafür betreibt Lufthansa Technik ein eigenes Brandschutzlabor in Hamburg.

Entscheidende Impulsgeber

Für Dr. Christian Siry, Leiter der Zentralen Werkstofftechnik der Lufthansa Technik, steht fest: „Gerade im Bereich der Flugzeugkabine ist es durch immer kürzere Innovationszyklen wichtig, Materialien und Materialverbindungen bis in das kleinste Detail verstehen und beurteilen zu können. Nur mit diesem Wissen ist es möglich, im Engineering in kürzester Zeit Lösungen für unsere Kunden entwickeln und in den eigenen Werkstätten fertigen zu können. Auch im Zusammenhang mit den Zulassungsprozessen sind die Spezialisten der Zentralen Werkstofftechnik und die Labore entscheidende Impulsgeber und sparen viel Zeit – gerade bei in diesem Zusammenhang oft vielstufigen Iterationsprozessen. Mit der Investition in die neuen Räumlichkeiten stehen uns jetzt noch weit mehr Möglichkeiten offen als zuvor.”
him

Quelle und weitere Informationen:
www.lufthansa-technik.com

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