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Lufthansa Technik mit innovativem CFK-Reparaturverfahren für den mobilen Einsatz - © Lufthansa Technik

Lufthansa Technik entwickelt innovatives CFK-Reparaturverfahren für den mobilen Einsatz

Die Lufthansa Technik AG hat ein Verfahren entwickelt, mit dem nun reine Klebereparaturen an kritischen Strukturen aus Hochleistungsfaserverbundwerkstoffen (CFK) zugelassen werden können.

Mit Hilfe eines mobilen Fräsroboters, der mittels einer speziellen Software selbst dreidimensionale Flächen erkennen kann, kann Lufthansa Technik erstmals automatisierte Reparaturen fernab der Wartungsstandorte durchführen.

Bereits im vorangegangenen Forschungsprojekt „Rapid Repair” war es der Lufthansa Technik AG gelungen, eine vollständig durchgängige Prozesskette zur schnellen, automatisierbaren und reproduzierbaren Reparatur von BauBauteilen aus carbonfaserverstärktem Kunststoff, kurz CFK, zu entwickeln. Der seinerzeit entstandene stationäre Fräsroboter konnte im dreijährigen Folgeprojekt „Composite Adaptable Inspection and Repair” (CAIRE) um die Möglichkeit mobiler Reparaturen ergänzt werden.

„CAIRE”-Projektleiter Jan Popp von Lufthansa Technik über die großen Potentiale: „Dank des neuen Roboters können wir selbst ‚on wing‘ große Schadstellen am Rumpf oder an den Tragflächen reparieren. So werden bis vor kurzem kaum denkbare Reparaturen möglich.” Das neue Reparaturverfahren wird vornehmlich an großen Hautfeldern mit monolithischen und Sandwich-Strukturen zum Einsatz kommen. Schadstellen an diesen Hautfeldern lassen sich bislang nur unter großem Aufwand am Flugzeug oder in den Werkstätten reparieren.

Das neue Reparaturverfahren wurde samt Roboter erstmals auf der ILA 2014 in Berlin am Stand der Lufthansa Technik vorgestellt. him

Quelle und weitere Informationen: Lufthansa Technik, www.lufthansa-technik.com

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