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© Hamburg Airport

Hamburg Airport: Neue Direkt-Verbindung in den Iran

Wiederbelebung eines alten Handelsweges mit großer wirtschaftlicher Bedeutung. In Europa berühmt wurde Tabriz durch die Herstellung von Teppichen

Von Hamburg in den Orient: Seit dem 14. Juli 2017 verkehrt die iranische Fluggesellschaft Qeshm Airlines zweimal wöchentlich zwischen Hamburg und Tabriz. Die iranische Stadt ist ein komplett neues Ziel im Streckennetz von Hamburg Airport. Für Tabriz ist die Hansestadt das erste europäische Ziel, das direkt bedient wird. „Die neue Verbindung zwischen Hamburg und Tabriz ist nicht nur eine weitere Bereicherung unseres Streckennetzes für unsere Passagiere, sondern bietet auch viel wirtschaftliches Potenzial für Hamburg und Norddeutschland“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. „Wir sind uns sicher, dass der Start dieser Strecke der Beginn einer erfolgreichen Partnerschaft ist.“

Wirtschaftliche Beziehungen entlang der Seidenstraße

Tabriz ist die Hauptstadt der iranischen Region Ost-Aserbaidschan und liegt im äußersten Nordwesten des Landes Nahe der türkischen Grenze. Mit über zwei Millionen Einwohnern ist Tabriz eines der größten kulturellen Zentren von Aserbaidschan im Iran. Einst lag die Stadt an der berühmten Seidenstraße und stellte damit einen wichtigen Handelsknotenpunkt dar. Durch die neue Flugverbindung wird die ursprüngliche Seidenstraße wiederbelebt. So liegt Hamburg am westlichen Ende dieses wichtigen, neuen Handelsweges. In Europa berühmt wurde Tabriz durch die Herstellung von Teppichen. Viele der in der Hansestadt ansässigen Orientteppich-Handelsunternehmen, die vor allem den Charakter der Speicherstadt prägen, stammen aus Tabriz oder beziehen ihre Teppiche aus der iranischen Stadt.

So bietet die neue Verbindung nicht nur für Geschäftsreisende, sondern auch für den Frachtverkehr von Norddeutschland in den Iran neue Möglichkeiten. „Die guten Beziehungen zwischen dem Iran und Hamburg haben eine lange Tradition. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts lebten die ersten Iraner in der Hansestadt“, so Dr. Rolf Strittmatter, Geschäftsführer der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH. “Ich bin sicher, dass die neue Verbindung den Fluggästen einen interessanten Eindruck der Wirtschafts- und Tourismusmetropolen Iran und Hamburg vermittelt.“

UNESCO-Weltkulturerbe in Tabriz

Aber auch für Kulturliebhaber und Touristen aus Hamburg hat die iranische Stadt ein vielfältiges kulturelles Angebot: So gehört der Historische Basar seit 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Er gilt als einer der größten überdachten Basare der Welt. Zu den bekanntesten Museen der Stadt gehören die Kabud-Moschee, auch Blaue Moschee genannt, sowie die Saheb-ol-Amr-Moschee. Ebenfalls beliebt bei Besuchern sind das Aserbaidschan-Museum und der El-Goli-Park.
mm/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg-airport.de

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