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© Airport Hamburg M.Penner

Hamburg Airport: Mehr Passagiere im Januar

Veränderte Lage der Schulferien sorgt für mehr Fluggäste. Verspätungen werden auf winterliche Witterung zurückgeführt

Im ersten Monat des Jahres 2017 verzeichnete der Hamburg Airport mehr als eine Million Fluggäste. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht hervorgeht, sind dies 13,2 Prozent mehr Passagiere als im Januar 2016. Dieser Anstieg sei vor allem auf die veränderte Lage der Schulferien in Hamburg zurückzuführen. Während die Ferien dieses Jahr erst am 9. Januar endeten, mussten die Schüler im letzten Jahr bereits am ersten Montag wieder in die Schule. Aus diesem Grund verzeichnete Hamburg Airport in der ersten Kalenderwoche 2017 ein besonders starkes Passagierwachstum von 29,2 Prozent. „Der norddeutsche Winter macht mobil, die Menschen zieht es gerade jetzt in den kalten Monaten in den Süden“, erklärt Janet Niemeyer, Pressesprecherin am Hamburg Airport.

Harte Wintertage beeinflussen Verspätungszahlen

Die winterliche Witterung beeinflusste zum Jahresstart den europäischen Flugverkehr – und damit auch den Verkehr am Flughafen Hamburg. Im Januar 2017 gab es dort 51 Starts und Landungen in der Zeit zwischen 23 und 24 Uhr. Ein Fünftel dieser Verspätungen sind direkt auf das Wetter zurückzuführen. Gerade in der ersten Januarhälfte wirkten sich die harten Wintertage und Blitzeis auf den Flugbetrieb aus. In der zweiten Hälfte des Monats normalisierten sich die Witterungsverhältnisse wieder. Hier zählte Hamburg Airport 13 Tage, an denen keine Maschine nach 23 Uhr starten oder landen musste.

Hamburg Airport analysiert die Nutzung der Verspätungsregelung nach 23 Uhr durch die Airlines. Dabei hat sich gezeigt, dass im Januar 2017 rund ein Viertel der Verspätungen auf zwei Verbindungen zurückzuführen sind. Gemeinsam mit Fluggesellschaften und Behörden wird geprüft, wie die betroffenen Verbindungen stabiler gestaltet werden können.

Lärmemission soll reduziert werden

Seit 2012 wenden Airlines am Hamburg Airport das sogenannte Flachstartverfahren an, um Treibstoff zu sparen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. In den Sitzungen der Fluglärmschutzkommission wurde deutlich, dass einige Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Umland dieses veränderte Startverfahren als Steigerung der Lärmemission empfinden. Daher setze sich der Hamburg Airport für einen Verzicht auf das Flachstartverfahren ein, heißt es in der aktuellen Mitteilung.
mm/ca

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg-airport.de

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