Titel Luftfahrt
Fliegende Sternwarte SOFIA - © Jan Brandes/Lufthansa Technik AG

Fliegende Sternwarte SOFIA für Check in Hamburg

Während des Checks in Hamburg nimmt Lufthansa Technik umfangreiche Kontrollen an der Flugzeugstruktur vor

Das fliegende Observatorium SOFIA (Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie) ist für eine planmäßige Instandhaltung bei Lufthansa Technik in Hamburg. Die modifizierte Boeing 747SP ist ein Gemeinschaftsprojekt der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Deutsche SOFIA Institut (DSI) an der Universität Stuttgart koordiniert den Betrieb auf deutscher Seite. An dem Flugzeug wird von den Experten des Bereichs VIP & Special Mission Aircraft Services ein so genannter C-Check durchgeführt.

Instandhaltung nach den Vorschriften der NASA

Ein C-Check ist das größte Wartungsereignis eines Flugzeugs vor einer Grundüberholung. Im Fall von SOFIA wird das besondere Flugzeug nach den Vorschriften der NASA instandgesetzt, die auch die Arbeitspakete für diese Liegezeit definiert hat. Während des Checks in Hamburg werden umfangreiche Kontrollen an der Flugzeugstruktur vorgenommen und notwendige Reparaturen durchgeführt. Für ihre wissenschaftliche Aufgabe wurde die SOFIA umfangreich modifiziert, unter anderem mit speziellen elektronischen Systemen.

In Europa darf nur die Lufthansa Technik an die SOFIA

SOFIA war bereits 2014 für eine reguläre Grundüberholung (D-Check) bei Lufthansa Technik in Hamburg. „Damals wie heute war die große Erfahrung der Lufthansa Technik mit Flugzeugen des Typs Boeing 747SP ausschlaggebend. Wir sind froh, das Flugzeug wieder in die erfahrenen Hände der Lufthansa Technik zu geben”, sagt Heinz-Theo Hammes, SOFIA-Projektleiter des DLR. Vom Typ Boeing 747SP („Special Performance”) sind weltweit nur noch wenige Flugzeuge in Betrieb. Lufthansa Technik ist das einzige Unternehmen in Europa, das technische Arbeiten an diesem Flugzeugtyp durchführen darf. „Es ist für uns alle etwas ganz Besonderes, an diesem herausragenden und technologisch anspruchsvollen Flugzeug zu arbeiten”, sagt Sven Hatje, Projektleiter von Lufthansa Technik.
bkr/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.lufthansa-technik.com/press

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