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Olympische Spiele 2024: Hamburg vor Berlin

In Hamburg befürworten mehr Bürger die Olympia-Bewerbung als Berlin. 64 Prozent der Hanseaten sind "Feuer und Flamme" für Spiele an Elbe und Alster

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa. 64 Prozent der Hamburger befürworteten darin klar die Olympia-Bewerbung ihrer Stadt – in Berlin waren es nur 55 Prozent. Befragt wurden in beiden Städten in den vergangenen Wochen jeweils 1.500 Bürger. Das Voting der Einheimischen trägt maßgeblich zur Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) bei. Die DOSB-Führung will am 16. März eine Empfehlung für den Kandidaten aussprechen. Die endgültige Wahl des deutschen Bewerbers erfolgt am 21. März in der Frankfurter Paulskirche.

Die Olympia-Idee begeistert die Hamburger

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz zu den Ergebnissen der aktuellen Olympia-Umfrage: „Olympische Spiele werden da stattfinden, wo sie gewünscht sind. Zwei Drittel der Hamburgerinnen und Hamburger befürworten Olympische Spiele in ihrer Stadt. Wir spüren, dass die Olympische Idee begeistert und dass von ihr Impulse ausgehen, die unserem Land gut tun. Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland wären nicht nur ein einzigartiges Erlebnis. Kompakte Spiele, nachhaltige Planung und transparente Verfahren könnten auch Beispiel gebend für Spiele im Sinne der Olympischen Idee sein. Die traditionsreiche Stadtrepublik Hamburg, deren Geschicke seit Jahrhunderten von ihren Bürgerinnen und Bürgern bestimmt werden, steht für solche Spiele.”

Chancen für die Stadtentwicklung im Osten

Hamburgs Staatsoberhaupt weiter: “Das IOC hat das Ziel formuliert, dass die Bewerberstadt einen dauerhaften, nachhaltigen Nutzen von der Ausrichtung hat. London hat den Zuschlag für die Ausrichtung der Spiele 2012 auch bekommen, weil die Verantwortlichen den weniger entwickelten Osten der Stadt nach vorn bringen wollten. Auch für Hamburg wären die Spiele ein großer Schritt nach vorn, wenn es darum geht, die Stadt entlang ihrer Wasserstraßen ostwärts und über die Elbe südwärts weiter zu entwickeln. Die heute vorgelegten Zahlen sind ein Schritt hin zu einer deutschen Olympiabewerbung. Sie sind auch ein großes Kompliment für alle, die den Traum von Spielen an Alster und Elbe wahr machen wollen und dafür hart arbeiten – vom Sportsenator über die Kammern, Verbände und Sportvereine bis hin zu allen Hamburgerinnen und Hamburgern, deren mannschaftsdienlicher Einsatz in den letzten Wochen und Monaten viele bewegt hat.”

Medaillenkampf auch in den Messehallen

Hamburgs größte bereits vorhandene Sportstätte sind die Hamburger Messehallen, in denen die Athletinnen und Athleten der Olympischen und Paralympischen Spiele in zehn Sportarten um Gold, Silber und Bronze kämpfen sollen. „Unsere Messehallen sind für die internationale Begegnung gebaut. Wir freuen uns, wenn wir hier Sportler aus aller Welt begrüßen können. Die Hamburg Messe ist bereit für die Spiele“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC). Sollte Hamburg den Zuschlag erhalten, sollen in den Messehallen die Olympiasieger im Volleyball, Tischtennis, Taekwondo, Judo, Fechten, Boxen, Ringen und Badminton ermittelt werden. Bei den Paralympischen Spielen sollen die Sieger im Tischtennis, Judo, Goalball, Rollstuhlfechten und Boccia gekürt werden.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de

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