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Grone-Schule Hammerbrook - © Stiftung Grone-Schule

Stiftung Grone-Schule feiert 120. Jubiläum

Mit über 100 Bildungszentren gehört die Stiftung Grone-Schule zu den größten Bildungsunternehmen Deutschlands

Mit mehr als 12.500 Teilnehmern täglich an bundesweit über 100 Bildungszentren sowie staatlich anerkannten Berufsfachschulen gehört die Stiftung Grone-Schule zu den ältesten und größten privaten Bildungs- und Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland. Am kommenden Dienstag (4. Juni) feiert sie den 120. Jahrestag ihres Bestehens. Beim Festakt sprechen vor geladenen Gästen Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, Margit Haupt-Koopmann, Vorsitzende der Geschäftsführung, Staatsrat a.D. Wolfgang Prill sowie Achim Albrecht, Vorstand der Stiftung Grone-Schule.

Struktur und Vernetzung

Der Unternehmensverbund hält mit mehr als 1.000 Beschäftigten eine breite Palette an Maßnahmen bereit, mit denen der Stiftungsauftrag erfüllt wird. Dieser lautet, Menschen ungeachtet ihrer sozialen Stellung und ihrer Herkunft in zahlreichen Berufsfeldern und Branchen in Arbeit zu bringen. Grone kooperiert mit relevanten Akteuren des Arbeitsmarktes im Rahmen breiter regionaler Netzwerke, darunter laut eigenen Angaben rund 15.000 Unternehmen. Die hohen Integrationserfolge seien unter anderem auf die dezentrale Struktur und die gute regionale Vernetzung zur Wirtschaft zurückzuführen.

Zahlreiche Arbeitsfelder

Entsprechend den Erfordernissen der Wirtschaft ist Grone in einer Vielzahl von Arbeitsfeldern tätig. Dazu gehören Angebote zum Abbau des Fachkräftemangels in den Bereichen Gesundheit und Pflege, die Vermittlung von kaufmännischem Wissen und Management-Skills für Wirtschaft, Verwaltung und Büro ebenso wie Qualifizierungsangebote für den gewerblich-technischen Bereich sowie für Gastronomie, Hotel, Touristik und berufsbezogene Sprachvermittlung.

Hilfe für Flüchtlinge und Migranten

Neben dem steigenden Fachkräftebedarf im Pflegebereich stehe der Übergang von der Schule in das Berufsleben im aktuellen Fokus des täglichen Handelns, erklärt Stiftungsvorstand Achim Albrecht. Auch die Zunahme des Flüchtlingsstromes stelle die Stiftung Grone-Schule vor neue Herausforderungen. Flüchtlingskindern werde mit Sprachschulungen und Jugendwohnungen geholfen, Mütter mit Migrationshintergrund erhalten Anschubhilfe in quartiersnahen Integrationsprojekten. Weiterhin ist Grone führend in dem Projekt MobiPro EU, welches zusammen mit dem Hotel und Gaststättenverband Dehoga junge, zuvor arbeitslose Spanierinnen und Spanier zur Ausbildung in der Gastronomie nach Deutschland holt.
pk/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.grone.de
www.hamburger-stiftungen.de

Über die Hamburger Stiftungen

Mehr als 1.300 Stiftungen haben ihren Sitz in Hamburg. Damit ist die Hansestadt Spitzenreiter: Kein anderes Bundesland zählt so viele rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts pro 100.000 Einwohner. Stiften hat in Hamburg Tradition: Die älteste Hamburger Stiftung wurde 1227 gegründet. Auch heute sind Stiftungen wirkungsvolle Akteure der Zivilgesellschaft, die gemeinnützige Projekte verwirklichen, zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen beitragen und Zukunft gestalten.

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