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Olympia 2024 Hamburg, Studie 2, 2014 - © gmp-Architekten, Hamburg; Gärnter & Christ, Hamburg

Mobilitäts­konzept für Olympia 2024 vorgestellt

Die Wirtschaftsbehörde setzt auf Barrierefreiheit und Klimafreundlichkeit. Es wird mit insgesamt vier Millionen Zuschauern gerechnet, zehn Prozent davon aus dem Ausland

Hamburg setzt auf Spiele der kurzen Wege: Im Wesentlichen konzentriert sich das Zuschaueraufkommen auf einen Radius von zehn Kilometern um das olympische Zentrum auf dem Kleinen Grasbrook. “Natürlich haben die Hamburgerinnen und Hamburger wie auch die Hafenwirtschaft und alle anderen Unternehmen das Recht, dass während der Spiele der ganz normale Alltag funktioniert. Dafür werden wir mit sehr sorgfältiger Vorbereitung sorgen. Die Investitionen werden auch nach den Spielen für Hamburg von Nutzen sein“, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch bei der Vorstellung des Mobilitätskonzepts.

Täglich bis zu 400.000 Zuschauer

Zentraler Ausgangspunkt für alle Planungen zum Verkehr seien die Besucherzahlen. Sie wurden für den Fernverkehr und den Binnenverkehr erhoben. Es wird mit insgesamt 4 Millionen Zuschauern gerechnet, die die Olympischen Spiele besuchen – davon 60 Prozent aus dem norddeutschen Raum, 30 Prozent aus anderen Teilen Deutschlands und 10 Prozent aus dem Ausland. Allein die drei Sportstättenschwerpunkte OlympiaCity, Volkspark und Messe/CCH/Millerntor werden demnach täglich von 300.000 bis 400.000 Zuschauern besucht.

Gute Anbindung an U- und S-Bahn

Ein wichtiger Aspekt der Mobilitätsplanung sei die Barrierefreiheit. Zudem würden umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Busse, Bahnen, Rad- und Fußgängerverkehr bevorzugt. Nach den Plänen der Hamburger Wirtschaftsbehörde soll der neue Stadtteil OlympiaCity ein Vorbild für klimafreundliche und verkehrsarme Mobilität werden. Im Mittelpunkt des Mobilitätskonzeptes ständen die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur sowie Aus- und Neubauten mit nachhaltiger Wirkung.

Sämtliche Sportstätten innerhalb Hamburgs seien bereits heute gut an das U- und S-Bahnnetz angebunden. Die neue U- und S-Bahn Haltestelle Elbbrücken leiste dabei einen wichtigen Beitrag zur Abwicklung der Besucherströme.

Zu den Planungen

Das Konzept wurde von interdisziplinär arbeitenden Experten der Beratungsbüros SHP Ingenieure und PGV Alrutz (beide Hannover) sowie der KCW GmbH aus Hamburg erarbeitet – in Abstimmung mit der Behörde für Inneres und Sport, der Hamburg Port Authority, dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV), der Hamburger Hochbahn, der S-Bahn Hamburg, der Deutschen Bahn sowie dem Hamburg Airport.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de

Das Mobilitätskonzept sowie die Kurzfassung und der Foliensatz zur Präsentation: www.hamburg.de/bwvi

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