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OSZE: Hamburg zeigt sich als gute Gastgeberin

Zwei Tage, mehr als 40 Außenminister und 57 Delegationen. Steinmeier lobte Hamburg als Tor zur Welt und selbstbewusste Metropole

Zwei Tage, mehr als 40 Außenminister und die großen Fragen der Sicherheit für Europa – der OSZE-Ministerrat in Hamburg am 8. und 9. Dezember stand im Zeichen von politischen Konflikten und kontroversen Debatten. Dabei hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gezeigt, dass die Konferenz über alle ideologischen und politischen Gräben hinweg ein Raum für Dialog und Verständigung ist.

Weltpolitik aus Hamburg

Hamburg hat indessen einmal mehr bewiesen, dass die Stadt internationale und hochkarätig besetzte Veranstaltungen nicht nur ausrichten kann, sondern sich dabei auch von ihren guten Seiten präsentiert. Zwei Tage lang diskutierte der Ministerrat in der Hamburg Messe über Themen der Weltpolitik. Mit einem Dank an die Hamburgerinnen und Hamburger hatte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier den OSZE-Gipfel am Donnerstag (8. Dezember) eröffnet. “Ich möchte mich bei den Bürgerinnen und Bürgern für die Gastfreundschaft bedanken”, sagte der SPD-Politiker und Gastgeber der Veranstaltung. Alles, wofür die Hansestadt stehe, „ihre jahrhundertealten Traditionen, ihre Werte, ihre Rolle als Brücke zwischen West und Ost“ spiegele sich in der OSZE, so Steinmeier im Hamburger Abendblatt. Er habe sich aus gutem Grund dafür entschieden, seine Außenministerkollegen der OSZE in die Hansestadt einzuladen. Hamburg habe große Tradition als „Tor zur Welt“ und sei, so Steinmeier, „eine selbstbewusste Weltstadt“.

Olaf Scholz: Eine Ehre für die Stadt

Das Engagement der OSZE in der Ukraine, Transnistrien, Bergkarabach und Georgien sowie die Themen Terrorismus und Rüstungskontrolle sowie die Stärkung der OSZE standen beim Hamburger Treffen der OSZE-Außenminister im Vordergrund. Mit dem OSZE-Ministerrat-Treffen geht auch das Jahr des deutschen OSZE-Vorsitzes zu Ende. Für das kommende Jahr übernimmt Österreich den Vorsitz der Organisation.

“Die OSZE-Konferenz ist eine Ehre für unsere international ausgerichtete Stadt”, sagte Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz. “Wir erleben momentan, dass der Frieden immer wieder bedroht ist und Kriege wie in Syrien Auswirkungen auch bei uns haben. Gerade in so unruhigen Zeiten ist es wichtig, dass Spitzenpolitiker zusammenkommen und miteinander reden. Dafür ist Hamburg ein geeigneter Ort, weil als Handelsmetropole schon immer international ausgerichtet.”

Themen der Weltpolitik in Hamburg: G20

Im kommenden Sommer wird sich die Welt erneut in Hamburg treffen: Dem Meeting der OSZE-Außenminister folgt am 7. und 8. Juli 2017 ein Treffen der weltweit wichtigsten Staatschefs zum G20-Gipfel. Die Gruppe der Zwanzig (G20) stellt die Versammlung der größten Industrie- und Schwellenländer dar. Den Vorsitz hat turnusgemäß 2017 die Bundesrepublik Deutschland, auf Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel findet das Gipfeltreffen wiederum in Hamburg statt.

„Ein Treffen wie G20 trägt dazu bei, dass Politiker aus aller Welt miteinander ins Gespräch kommen. Es ist einiges los in dieser Welt. Ein neuer US-Präsident, der Brexit, die Lage in der Türkei, gewaltsame Konflikte – es besteht Gesprächsbedarf, und es ist gut, dass in Hamburg miteinander gesprochen wird“, so Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz.
mb/kk

Schöner Nebeneffekt: Hamburg-Foto erobert die Sozialen Medien

Die Polizei Hamburg hat mit einem spektakulären Foto von einem Sonnenaufgang über der Hansestadt für große Aufmerksamkeit in den Sozialen Medien gesorgt. Das Bild wurde demnach aus einem Bundespolizeihubschrauber heraus während des OSZE-Gipfels fotografiert. Nachdem die Hamburger Polizei das Foto am Montag auf Twitter veröffentlichte, wurde es vielfach geteilt.

“Wow”, schreibt die Polizei Hamburg auf Facebook. “3,7 Millionen Facebook-User hat unser Beitrag bisher erreicht! Ab sofort könnt ihr das Foto dauerhaft downloaden.” Und weiter: „Die Begeisterung unserer Follower war groß. Viele fragten uns, ob wir das Foto für private Zwecke zur Verfügung stellen könnten“, schreiben die Beamten auf Facebook. „Kein Problem, wir freuen uns, wenn wir euch mit diesem kleinen Weihnachtsgeschenk eine Freude machen.“ Zum Download des Bildes geht es hier

Quelle:
Polizei Hamburg

www.osce.org/event/mc_2016
www.hamburg.de
www.marketing.hamburg.de
www.auswaertiges-amt.de

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