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Olympia-Initiative für Hamburg gestartet

Mit Unterstützung aus der Hamburger Wirtschaft sollen in den nächsten Wochen zahlreiche Aktionen durchgeführt werden

In Hamburg starten jetzt zahlreiche Aktivitäten, um die Hamburgerinnen und Hamburger für Olympische und Paralympische Spiele in der Hansestadt zu begeistern. Als Erster Olympia-Botschafter Hamburgs hat der Unternehmer und Mäzen Alexander Otto am Freitag im Haus des Sports gemeinsam mit Sportsenator Michael Neumann, Sportbund-Vize-Präsident Klaus Widegreen und Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer die gemeinsam konzipierte Olympia-Initiative für eine Bewerbung der Hansestadt um die Olympischen Sommerspiele 2024 vorgestellt.

Hamburger und Hamburgerinnen für das Event begeistern

Ziel der Olympia-Initiative sei es, die hohe Zustimmung, die es in Hamburg für die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele generell gebe, zu einer ebenso hohen Zustimmung für die Ausrichtung in Hamburg selbst zu bringen. Dies soll vor allem dadurch gelingen, dass sich viele Hamburgerinnen und Hamburger dem Beispiel von Alexander Otto anschließen und als Olympia-Botschafter für das weltgrößte Sportevent werben. Mit Unterstützung durch Förderer und Partner aus der Hamburger Wirtschaft sollen in den nächsten Wochen zahlreiche Aktionen in der ganzen Stadt durchgeführt werden.

Prominente Botschafter

Neben dem Ersten Olympia-Botschafter Hamburgs, Alexander Otto, haben sich diverse prominente Persönlichkeiten aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft zu Olympia-Botschaftern bekannt, u.a. Dr. Jens Baas (Techniker Krankenkasse), Dieter Becken (Becken Gruppe), Dietmar Beiersdorfer (Hamburger SV) und Frederik und Gerrit Braun (Miniatur-Wunderland).

Zahlreiche Akrionen geplant

Mit diversen Aktionen soll der Bevölkerung Appetit auf Olympia gemacht werden. So starten an diesem Montag Frederik und Gerrit Braun vom Miniatur-Wunderland in der Europa Passage den Bau eines begehbaren Miniatur-Olympiastadions, der Hamburger Shoppingcenterbetreiber ECE plant eine hamburgweite Lichtaktion und ab Mitte Januar werden in jedem Bezirk Sky-Lights in den Farben der Olympischen Ringe Lichtstrahlen unter dem Motto „Olympia zum Greifen nah“ in den Abendhimmel entsenden. Auf hamburg.de sollen alle Informationen über das Hamburger Bewerbungskonzept bereitgestellt werden.

Eigene Homepage

Die ECE stellt zudem kostenlos ihre Hamburger Einkaufszentren als Bühne für Olympia-Aktionen, und Informationsveranstaltungen zur Verfügung. Der erste verkaufsoffene Sonntag am 4. Januar wird unter dem Thema „Feuer und Flamme“ stehen, teilten die Akteure weiter mit. Ab Mitte Dezember informiert die Hamburger Olympia-Initiative mit einer eigenen Homepage. Zudem wird eine Facebook-Site geschaltet.
ker

Quelle:
Senatspressestelle
www.hamburg.de
www.hamburger-sportbund.de

Hintergrund:

Mitte Februar 2015 wird im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbunds in Berlin und Hamburg unter der Bevölkerung eine weitere repräsentative Meinungsumfrage durchgeführt. Die Stadt mit der höchsten Zustimmung hat gute Chancen vom DOSB als Kandidat benannt zu werden. Im Spätsommer 2015 folgt in der entsprechenden Stadt ein Volksentscheid. Wenn sich die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler dabei für die Spiele ausspricht, wird sich der DOSB mit der Stadt beim IOC um die Austragung bewerben. In einer ersten Meinungsumfrage in Hamburg aus dem September waren 80% aller Befragten generell für Olympische Spiele in Deutschland, aber nur 53% für die Ausrichtung in Hamburg.

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